Die zweite Chance – Schulabschlüsse mit der VHS nachholen

Dorsten. Die Zahl der Schulabgänger ohne Schulabschluss bleibt nach wie vor auch in NRW hoch. Einen Ausbildungsplatz und damit eine berufliche Perspektive ohne Schulabschluss zu finden, ist heutzutage aber kaum möglich. Die VHS Dorsten bietet daher allen, die bisher keinen oder nicht den erwünschten Schulabschluss der Sekundarstufe I erreicht haben, eine wertvolle zweite Chance.

Die Abend-Lehrgänge der Volkshochschule, deren Unterricht unter der Woche jeweils in der Zeit von 18.00 – 22.00 Uhr stattfindet, beginnen unmittelbar nach den Sommerferien. Sie führen im Verlaufe eines Jahres zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschluss und nach zwei Jahren zum mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife).

Kurse für (junge) Erwachsene und Jugendliche

Liegen bereits nachweisbare und anerkennungsfähige Bildungsvoraussetzungen vor, kann die Lehrgangszeit für den mittleren Schulabschluss sogar bis zu einem Jahr verkürzt werden. Geeignet sind die VHS-Kurse für (junge) Erwachsene aber auch für alle Jugendlichen, die bisher keinen Schulabschluss oder „nur“ den Hauptschulabschluss haben, ihre Vollzeitschulpflicht erfüllt haben und mindestens 17 Jahre alt sind.

Der Unterricht umfasst 20 Unterrichtsstunden pro Woche in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Geschichte/Politik, Biologie. Im FOSR-Kurs kommt das Fach Informatik dazu. Die Zulassung und Einstufung in die Lehrgänge erfolgt im Rahmen einer persönlichen Beratung. Eingangs- bzw. Aufnahme-Tests werden nicht durchgeführt.

Interessenten sollten sich möglichst umgehend bei der VHS Dorsten melden. Die Lehrgangsplätze sind begrenzt. Bei ausreichendem Interesse ist auch die Einrichtung eines kompakten Vorkurses zur Vorbereitung ab Mai 2021 geplant.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. 0 23 62 / 66 41 62.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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