Whiteboards in der GSW installiert, Lehrer mit I-Pads ausgerüstet

GSW Wulfen. In den letzten Jahren hat sich das tägliche Leben der Menschen stark verändert. Computer, Smartphones und Tablets sind aus dem privaten und schulischen Leben nicht mehr wegzudenken.

Angesichts dieser schnellen und tiefgreifenden Entwicklung wird der kompetente Umgang mit digitalen Medien und neuester Technik zur wichtigen Voraussetzung für die Zukunft von jungen Menschen.

Whiteboards für die GSW Wulfen

„Als Schule sind wir verpflichtet, diese tiefe gesellschaftliche Transformation aufzugreifen“, sagte Hermann Twittenhoff, Leiter der Gesamtschule Wulfen. Seine Klassenräume sind inzwischen fast alle mit interaktiven Whiteboards ausgestattet und auch 120 Lehrer haben aktuelle I-Pads bekommen. Die städtische IT-Abteilung hat Schulprogramme darauf installiert und verwaltet die Software.

Auf dem Weg in die digitale Zukunft gilt für Hermann Twittenhoff jedoch der eindeutige Grundsatz: „Die Technik muss der Pädagogik folgen. Nur mit einem guten pädagogischen Konzept und entsprechend qualifizierten Lehrkräften kann die digitale Technik ihr Potenzial im Unterricht voll entfalten. Gleichzeitig bieten aktuelle digitale Technologien zahlreiche neue pädagogische Chancen und Ansatzmöglichkeiten, um Schulunterricht wirksamer zu gestalten, zu bereichern, individualisierte Lernprozesse zu erleichtern oder auch junge Menschen mit Behinderung im Lernen zu unterstützen.“

Aus- und Weiterbildung für Lehrer

Bei der konkreten Umsetzung kommt den Lehrkräften eine entscheidende Rolle zu. Sie müssen die neuen Inhalte vermitteln, neue technische und methodische Möglichkeiten aufgreifen. Auch müssen sie kritische Aspekte dieser dynamischen Entwicklung stets im Blick behalten.

„Deshalb ist es wichtig, die Lehrerinnen und Lehrer im Land im Rahmen der Aus- und Fortbildung angemessen auf diese Aufgabe vorzubereiten“, erklärt Olaf Herzfeld, der sich in der Gesamtschule Wulfen mit der Digitalisierung intensiv beschäftigt. Es werde nicht nur eine Einführung, sondern einen Ausbildungszyklus geben, um das Kollegium bei der Arbeit zu unterstützen. Bedingt durch die Installation der Whiteboards sei das Ende der Kreidezeit eingeläutet.

Foto: In der Gesamtschule Wulfen erhielten 120 Lehrer ein aktuelles I-Pad von der Stadt Dorsten.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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