Die SPD will einen Wasserspielplatz zu Ehren von Cornelia Funke bauen und so die Attraktivität der Innenstadt steigern.
Ja ist das Sommerloch denn schon da? Kaum ist die erste Hitzewelle des Jahres vorüber, kommt die SPD mit einer erfrischend gemeinten Idee um die Ecke: Tisa-Brunnen hin, Tisa-Brunnen her – laut Ratsantrag der Sozialdemokraten soll künftig ein Cornelia-Funke-Wasserspielplatz die neue Attraktion der Stadt werden.
Ort des Aufbaus: vor dem alten Rathaus, oder auch der bislang wenig genutzte Platz der Deutschen Einheit.
Wiederbelebung statt bloßer Kommerz
Um der aus Dorsten stammenden Kinder- und Jugendbuchautorin ein Denkmal zu setzen, könnte eine ihrer Romanfiguren die „begehbare Fontäne“ zieren, so die Idee der SPD. Alles mit dem Ziel, die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt zu verbessern. Mit diesem Projekt könne sich die Stadt in einer weiteren Bewerbungsphase um Landesgelder aus dem „Sofortprogramm Innenstadt“ bemühen, stellt der Antrag in Aussicht.
Die Wiederbelebung der Altstadt müsse vor dem „bloßen Kommerz“ stehen, begründet die SPD ihre Idee. Es dürfe „keinen Vorrang“ für mehr Aufstellfläche für Gastronomen oder Eventmanagement geben. Soll heißen: lieber nachhaltige Attraktivität durch einen solchen Fontänen-Wasserspielplatz, als eine freie Fläche, die, aus Sicht der SPD, nur für kurzzeitige Events interessant ist.




























