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Zeitzeugen berichten von der Bombardierung Dorstens und Wulfens

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„Erinnern für die Zukunft“ – Schülerprojekt von 2018 ist ab Montag auf dem städtischen Youtube-Kanal zu sehen

Am Montag, 22. März, jährt sich zum 76. Mal der Tag, an dem die Dorstener Altstadt und das Dorf Wulfen bombardiert wurden. Zeitzeugen berichten von der Bombardierung Dorstens und Wulfens

Dorsten (pd). In Ergänzung der bereits angekündigten Gedenkmomente veröffentlicht die Stadt Dorsten ein Film-Dokument, das eigentlich bereits zum 75. Jahrestag gezeigt werden sollte. Die Veranstaltung musste damals allerdings mit der beginnenden Corona-Pandemie ausfallen.

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Vier Schülerinnen und Schüler des Geschichtsleistungskurses von Lehrer Dr. Benjamin Städter hatten unter Anleitung von Filmerin Sabine Bornemann Interviews mit Zeitzeugen der Bombenangriffe geführt.

Bombardierung-Dorsten-Zeitzeugen

Aus dem Munde von Zeitzeugen persönliche Schilderungen zu hören – „das hat mich richtig mitgerissen, wir haben viel gelernt“, brachte Sünne Geurts ihre Eindrücke auf den Punkt. Die Oberstufenschülerin des St.-Ursula-Gymnasiums gehörte 2018 mit Philipp Hallbauer, Felix Wisdorf und Lisa-Marie Kappmann zu dem Team, das im Interview die Aussagen der Zeitzeugen für die Nachwelt festgehalten hat.

Bereitwillig Auskunft gegeben hatten Henriette Schwark (Jg. 1925) und Hermann Grewer (Jg. 1933, zwischenzeitlich leider verstorben), die die Bombardierung Wulfens miterlebt hatten. Aus Dorsten stand Heinz Kleine-Voßbeck (Jahrgang 1935) den jungen Leuten Rede und Antwort: „Ich bin froh, dass ich das gemacht habe“, sagte er anschließend. Kleine-Voßbeck hatte vom Hardtberg aus den typisch roten Feuerball und die anschließende Riesenstaubwolke über Dorsten beobachtet. „Hoffentlich lernen die nachfolgenden Generationen davon, damit es so etwas nie mehr wieder gibt.“

Der Film „Kriesgende in Dorsten – Zeitzeugen erzählen“ ist ab Montag, 22. März, auf dem Youtube-Kanal der Stadt Dorsten zu sehen: www.dorsten.de/youtube

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