Vor den Landtagswahlen präsentieren wir ein neues Format: Mit dem „Talk auf dem roten Sofa“ möchten wir Euch die Menschen hinter den Wahlplakaten vorstellen.
Jeden Samstag stellen wir beim „Talk auf dem roten Sofa“ eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für den Dorstener Wahlkreis vor. Dieses Mal trafen wir Josef Hovenjürgen, Landtagskandidat der CDU.
Mit ihm sprachen wir über die Zukunft der Landwirtschaft, den Besuch von Friedrich Merz in Kiev, die Energiewende, Sicherheit in der Stadt und noch vieles mehr.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Vor den Landtagswahlen präsentieren wir ein neues Format: Mit dem „Talk auf dem roten Sofa“ möchten wir Euch die Menschen hinter den Wahlplakaten vorstellen.
Jeden Samstag stellen wir beim „Talk auf dem roten Sofa“ eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für den Dorstener Wahlkreis vor. Dieses Mal trafen wir Lutz Ludwig, Landtagskandidat der FDP.
Mit ihm sprachen wir über die Maskenpflicht an Schulen, Straßen und Radwege in Dorsten, die Energiewende, Sicherheit in der Stadt und noch vieles mehr.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Vor den Landtagswahlen präsentieren wir ein neues Format: Mit dem „Talk auf dem roten Sofa“ möchten wir Euch die Menschen hinter den Wahlplakaten vorstellen.
Jeden Samstag stellen wir beim „Talk auf dem roten Sofa“ eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für den Dorstener Wahlkreis vor. Dieses Mal trafen wir Maya Wischnewski, Landtagskandidatin der Grünen.
Mit ihr sprachen wir über die Digitalisierung an Schulen, Windräder in der Hohen Mark, den Nahverkehr, die Bundeswehr und noch vieles mehr.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Vor den Landtagswahlen präsentieren wir ein neues Format: Mit dem „Talk auf dem roten Sofa“ möchten wir Euch die Menschen hinter den Wahlplakaten vorstellen.
Jeden Samstag stellen wir beim „Talk auf dem roten Sofa“ eine neue Kandidatin oder einen neuen Kandidaten für den Dorstener Wahlkreis vor. Den Anfang macht Sandy Meinhardt, Landtagskandidatin der SPD.
Mit ihr sprachen wir über die Probleme im Erziehungswesen, die Energiewende, die Ukraine und noch vieles mehr.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Was haben Quendel Seide, Saat Esparsette und Blassrote Schafgarbe gemeinsam? Sie gehören zu jenen Pflanzen, die selten geworden, bedroht oder regional bereits verschwunden sind. In ihrer Ausstellung „Wild & Bedroht“ im Bürgerbahnhof Dorsten rückt die Künstlerin Brigitte Stüwe genau diese unscheinbaren Arten in den Mittelpunkt.
Foto: Alexander Fichtner
Unter dem Titel „Think twice! Don’t you know it’s paradise?“ zeigt Stüwe Porträts von Pflanzen und Tieren, die auf Roten Listen geführt werden oder kaum noch in unserer Umgebung vorkommen.
Foto: Alexander Fichtner
Bedrohte Arten im Fokus
Die Künstlerin beschäftigt sich seit Jahren mit Biodiversität, Obstwiesen und der Krautschicht. Bei ihrer Recherche wurde ihr deutlich, wie viele Arten gefährdet, verschollen oder ausgestorben sind.
Foto: Alexander Fichtner
Ein Beispiel ist der Ackermeier. Früher war die Pflanze auf vielen Äckern verbreitet, heute gilt sie in Nordrhein Westfalen als ausgestorben oder verschollen.
Stüwe arbeitet nach Fotografien, die sie teilweise selbst anfertigt oder über Kontakte zu Biologen und Naturfotografen erhält. Die Pflanzen malt sie realistisch in Öl auf farbige Hintergründe. Dadurch wirken sie wie kostbare Einzelstücke.
Kunst als Warnung
Die Ausstellung macht sichtbar, was in der Natur oft übersehen wird. Für Stüwe ist der Verlust der Artenvielfalt eines der großen ungelösten Probleme unserer Zeit.
Intensive Landwirtschaft, Pestizide, fehlende Lebensräume und invasive Arten greifen ineinander. Verschwindet eine Pflanze, kann das Folgen für ein ganzes Ökosystem haben.
Mit ihren Arbeiten will Stüwe deshalb nicht nur Schönheit zeigen, sondern Aufmerksamkeit schaffen.
Foto: Alexander Fichtner
Kunstgespräch und Finissage
Brigitte Stüwe arbeitet seit 1996 als freischaffende Künstlerin und Mediengestalterin in Dorsten. Seit 2014 hat sie ein Atelier im Künstlerhaus Weidenweg in Duisburg.
Die Ausstellung endet am Freitag, 25. September 2026, um 16 Uhr mit einem Kunstgespräch und einer Finissage im Bürgerbahnhof Dorsten.
Auf dem Friedensplatz in Holsterhausen wird in diesen Tagen gebuddelt, gepflanzt und kreativ gearbeitet. Kinder und Eltern können noch bis Donnerstag vorbeikommen, beim neuen Gemeinschaftsgarten mithelfen und gleichzeitig das Ferienspaß-Programm der Mobilen Jugendhilfe nutzen.
Kinder bauen und bepflanzen Hochbeete
Bei der Aktion „Sommerferienspaß“ entstehen auf dem Spielplatz mehrere Hochbeete. Die Kinder bauen, gestalten und bepflanzen sie gemeinsam.
Hier ist noch Platz für viele bunte Ideen: Das große Blumenbeet wartet auf Pflanzen und kreative Kinderhände.. Foto: Bosse
Auch bunte Mosaike gehören zum Projekt. Erste Flächen sind bereits verziert. Am Montag halfen Kinder der evangelischen Kita Hand in Hand beim Einpflanzen.
Ein Tomatenstrauch steht schon im Beet. Das große Blumenbeet braucht aber noch weitere Pflanzen und viele helfende Kinderhände.
Stein für Stein entsteht hier ein kleines Mosaik-Kunstwerk: Mit viel Fantasie bekommt der Blumenkasten ein buntes neues Kleid..Foto: Bosse
Mitmachen ohne Anmeldung
Die Aktion läuft noch bis Donnerstag, 30. Juli 2026, täglich von 10 bis 13 Uhr auf dem Friedensplatz.
Kinder und Eltern können ohne Anmeldung vorbeikommen. Sie können pflanzen, Mosaike gestalten, Hochbeete verschönern oder einfach beim Ferienspaß mitmachen.
Parallel bietet die Mobile Jugendhilfe Spiel- und Bastelaktionen an.
Foto: Bosse
Garten soll weiter wachsen
Die Mobile Jugendhilfe Holsterhausen, die Caritas Dorsten und der Vätertreff Dorsten organisieren das Projekt. Die evangelische Kita Ahornstraße und die evangelische Kita Hand in Hand unterstützen die Aktion.
Auch nach dem Ferienspaß soll der Garten weiter gepflegt werden. Gesucht werden Helfer, die gießen, jäten oder die Beete pflegen. Materialspenden sind ebenfalls willkommen.
Foto: Bosse
Interessierte können sich direkt vor Ort melden oder eine E-Mail an [email protected] schreiben.
Die Gießkannen warten, darauf gefüllt zu werden. Foto: Bosse
Rhade hat einen neuen Schützenkönig: Jan Hendrik Martens holte am Montag beim Schützenfest Rhade 2026 an der Vogelstange im Forstpark mit dem 340. Schuss den letzten Rest des Vogels von der Stange. Um 14.55 Uhr fiel dann die Entscheidung. Zur Königin wählte der neue Regent Svenja Meismann. Damit endet zugleich die Regentschaft von Matthias und Miriam Krampe.Er geht somit auch mit den Schützen ins Jubiläumsjahr 2027.
Foto: Petra Bosse
Die wichtigsten Fakten
Neuer Schützenkönig: Jan Hendrik Martens
Königin: Svenja Meismann
Königsschuss: 340. Schuss
Entscheidung: 14.55 Uhr
Anwärter: Michael Ziske und Jan Hendrik Martens
Ort: Vogelstange im Forstpark Rhade
Musikalische Unterstützung: Schützenkapelle Rhade
Festumzug mit neuem Königspaar: 17 Uhr
Krönungsball: 20 Uhr im Festzelt
Foto: Petra Bosse
Jan Hendrik Martens setzt den entscheidenden Treffer
Am Ende hatte Jan Hendrik Martens das nötige ruhige Händchen. Mit dem 340. Schuss setzte er um 14.55 Uhr den entscheidenden Treffer und holte den letzten Rest des Schützenvogels von der Stange.
Kaum war der Vogel gefallen, brach im Forstpark großer Jubel aus. Die Schützen eilten zum neuen Regenten, gratulierten und ließen ihn hochleben. Nach dem Finale stand fest: Jan Hendrik Martens folgt auf Matthias Krampe.
Viel war am Ende vom Vogel nicht mehr übrig, dennoch dauerte es eine Weile, bis der richtige Schuss saß. Foto: Petra Bosse
Zur Königin nahm der neue Schützenkönig Svenja Meismann. Gemeinsam treten beide nun die Nachfolge von Matthias und Miriam Krampe an. Zu den Anwärtern gehörten Michael Ziske und Jan Hendrik Martens.
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Kurze Schauer stören die Spannung nicht
Zwischendurch zogen kurze Schauer über den Forstpark. Die Stimmung an der Vogelstange litt darunter aber nicht. Viele Besucher verfolgten das Schießen unter dem großen Wetterschutz, während der Vogel Stück für Stück Federn lassen musste.
Für den musikalischen Rahmen sorgte die Schützenkapelle Rhade. Sie begleitete das Geschehen im Forstpark und verkürzte den Schützen und Besuchern die Wartezeit bis zur Entscheidung.
Foto: Petra Bosse
Tobias Stockhoff: Rhade bildet den Abschluss der Saison
Zwischen den Schützen und zahlreichen Besuchern verfolgte auch Bürgermeister Tobias Stockhoff das Vogelschießen in Rhade. Für ihn markiert das Fest traditionell den Abschluss der Dorstener Schützenfestsaison. Dabei verband er seinen Dank an die vielen Ehrenamtlichen mit einem Augenzwinkern.
Foto: Petra Bosse
„Es waren bisher fantastische Schützenfeste, und Rhade bildet jetzt noch einmal den krönenden Abschluss. Das Schützenfest findet hier traditionell in den Sommerferien statt. Dadurch hat man etwas mehr Zeit und kann auch ruhigen Gewissens an einem Montag an der Vogelstange stehen.
Ein ganz herzliches Dankeschön gilt den Schützenvereinen in Dorsten, die wirklich tolle Schützenfeste organisiert haben. Mein Dank geht auch an alle, die die Feste unterstützt, begleitet und abgesichert haben, darunter die Feuerwehr und die Polizei.
Foto: Petra Bosse
Natürlich danke ich auch den scheidenden Königspaaren sowie den neuen Königspaaren, die sich bereit erklären, ihre Schützenvereine und vor allem ihre Ortsteile und Dörfer zu vertreten. Bisher haben alle Vereine viel Glück gehabt. Ich bin mir sicher, dass auch Rhade Glück mit seinem neuen Königspaar haben wird.“
Trauert Tobias Stockhoff der Schützenfestsaison hinterher?
Mit Blick auf das Ende der Schützenfestsaison zeigte sich Stockhoff dann doch ein wenig wehmütig.
„Wenn man gerne Schützenfest feiert, ist es natürlich schade, wenn das letzte Fest vorbei ist. Dann trauert man der Schützenfestsaison schon ein Stück weit hinterher. Aber man weiß, dass es im nächsten Jahr weitergeht. Das ist ein bisschen wie Weihnachten. Es ist auch gut, dass man sich wieder darauf freuen kann. Nach sieben Schützenfesten kommt jetzt eine Pause, und im nächsten Jahr geht es mit neuer Kraft weiter.“
Foto: Petra Bosse
Wo würde der Bürgermeister selbst auf den Vogel schießen?
Auch die Frage, ob er selbst einmal um die Königswürde schießen würde, beantwortete der Bürgermeister mit Humor.
„Meine Frau hat gerade noch zu mir gesagt: Untersteh dich. Deshalb stellt sich diese Frage im Moment nicht. Ich habe aber immer scherzhaft gesagt: Wenn ein Verein keinen König finden würde und der Pfarrer bereit wäre, mitzuschießen, könnte ich mir das vorstellen. Ansonsten würde ich wahrscheinlich in meinem Heimatverein in Wulfen schießen.“
Bürgermeister Tobias Stockhoff, links, mit Diakon und Pastoralreferent Burkhard Altrath beim Schützenfest.. Foto: Petra Bosse
Diakon Burkhard Altrath: Das ganze Dorf kommt zusammen
Auch Diakon und Pastoralreferent Burkhard Altrath hob die Bedeutung des Schützenfestes für die Dorfgemeinschaft hervor. „Ich finde das Schützenfest interessant, weil dort das ganze Dorf zusammenkommt. Allen Schützenvereinen möchte ich herzlich dafür danken, dass sie diese Tradition bewahren und dazu beitragen, dass das Leben im Dorf weitergeht“, sagte Altrath.
Foto: Petra Bosse
Foto: Petra Bosse
Diese Schützen holten die Insignien
Schon vor dem Königsschuss hatten sich mehrere Schützen mit Treffern auf die Insignien ausgezeichnet. Nach den bislang vorliegenden Angaben gingen die Insignien an:
Krone: Thomas Jansen
Zepter: Mike Lüneberg
Reichsapfel: Erik Mechlinski
Rechter Flügel: Friso Frerick
Schwanz: Lukas Kleeberg
Linker Flügel: Jan Hendrik Martens
Drei Tage lang feiert Rhade sein Schützenfest
Bereits am Samstag war Rhade in das Schützenfest gestartet. Beim Kinderschützenfest ermittelten zunächst die jüngsten Teilnehmer mit einer neuen Korkenkanone ihre Majestäten. Charlotte Große-Boes setzte sich durch und wählte Nick Lischitzke zu ihrem Kinderschützenkönig.
Am frühen Samstagabend kündigten Böllerschüsse das große Schützenfest an. Nach dem Schützenhochamt in St. Urbanus zogen die Schützen zur Kranzniederlegung und zum Großen Zapfenstreich am Ehrenmal. Dort gedachten sie der Opfer von Krieg, Terror und Gewalt sowie der verstorbenen Vereinsmitglieder. Anschließend wurde beim Eröffnungsball mit der Partyband „Borderline“ im Festzelt gefeiert.
Foto: Petra Bosse
Großer Auftritt für Matthias und Miriam Krampe
Der Sonntag stand noch einmal ganz im Zeichen des bisherigen Königspaares Matthias und Miriam Krampe. Nach dem traditionellen Wecken begann am Vormittag das große Konzert der Schützenkapelle Rhade und des Akkordeon-Spielrings im Festzelt. Dabei wurden auch langjährige Mitglieder des Bürgerschützenvereins geehrt.
Foto: Ute Heidermann-Rösler
Am Nachmittag folgte einer der Höhepunkte des Wochenendes. Beim großen Festumzug präsentierten sich die Schützen, Musiker und Fahnenabordnungen den zahlreichen Zuschauern entlang der Strecke. Im Mittelpunkt standen noch einmal Matthias und Miriam Krampe mit ihrer Throngemeinschaft.
Am Abend verabschiedeten sich Matthias und Miriam Krampe mit ihrem Thron von ihrer Regentschaft. Mit der Band „Nachtschicht“ wurde im Festzelt noch einmal gefeiert.
Am Montag richtete sich alles auf die Vogelstange
Nach dem Wecken um 8 Uhr und dem gemeinsamen Frühstück im Vereinslokal trat das Bataillon am Montag um 11 Uhr an. Anschließend marschierten die Schützen zur Vogelstange im Forstpark.
Dort ging es um die wichtigste Frage des gesamten Festwochenendes: Wer folgt auf Matthias Krampe? Mit Dr. Jan Hendrik Martens ist die Antwort nun gefunden.
Foto: Petra Bosse
Das ist der neue Rhader Thron
Gemeinsam mit Svenja Meismann und der neuen Throngemeinschaft wird Dr. Jan Hendrik Martens den Bürgerschützenverein Rhade während der kommenden Regentschaft vertreten.
König: Dr. Jan Hendrik Martens
Königin: Svenja Meismann
Ehrendame: Annika Martens
Ehrendame: Jana Sziesze
Ehrenherr: Tom Martens
Ehrenherr: Leon Hosh
Foto: Petra Bosse
Neues Königspaar zieht am Abend durch Rhade
Nach dem Königsschuss geht das Schützenfest ohne große Pause weiter. Bereits um 17 Uhr tritt das Bataillon erneut an. Beim anschließenden Festumzug und der Parade präsentiert sich das neue Königspaar erstmals den Rhadern.
Der feierliche Abschluss des dreitägigen Festes beginnt um 20 Uhr. Beim großen Krönungsball mit der Band „Nachtschicht“ stehen Dr. Jan Hendrik Martens und Svenja Meismann erstmals als neues Rhader Königspaar im Mittelpunkt.
Nach dem islamistischen Terroranschlag im Umfeld des Christopher Street Days in Berlin setzt auch die Stadt Dorsten ein Zeichen der Trauer und Solidarität. Vor dem Rathaus wehen die Bundesflagge und die Flagge der Stadt Dorsten auf halbmast. Bürgermeister Tobias Stockhoff zeigt sich tief erschüttert.
Mit der Trauerbeflaggung erinnert die Stadt an die Opfer des Anschlags und bringt ihre Verbundenheit mit den Verletzten, Angehörigen und allen Betroffenen zum Ausdruck.
Bei dem Anschlag am Samstagabend, 25. Juli, war im Bereich des Berliner Tiergartens ein Fahrzeug in Menschen gefahren. Zudem wurden Menschen mit Stichwaffen verletzt. Eine Frau kam ums Leben. Nach Angaben von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt wurden insgesamt 29 Menschen teils schwer verletzt. Die Behörden gehen von einem islamistischen Terroranschlag aus. Der 21 Jahre alte Tatverdächtige wurde am Sonntagabend bei einem Polizeieinsatz erschossen.
Auch in Dorsten ist die Anteilnahme groß. Bürgermeister Tobias Stockhoff erklärte:
„Der islamistische Terroranschlag in Berlin erschüttert mich zutiefst. Meine Gedanken sind bei der getöteten Frau, den Verletzten, ihren Angehörigen und allen, die diese schreckliche Tat miterleben mussten.“
Der Anschlag richte sich gegen Menschen, die friedlich zusammengekommen seien, und zugleich gegen die Werte einer freien, demokratischen und liberalen Gesellschaft, so Stockhoff weiter.
„Terror, Hass und Menschenverachtung dürfen niemals unser Zusammenleben bestimmen. Mein Dank gilt den Einsatzkräften, die schnell und entschlossen gehandelt haben. Dorsten steht in diesen schweren Stunden an der Seite der Opfer, ihrer Familien und aller Betroffenen.“
Bereits mehrfach Trauerbeflaggung in Dorsten
Mit den Flaggen auf halbmast greift die Stadt auf ein Zeichen zurück, mit dem Dorsten auch in der Vergangenheit nach schweren Gewalttaten, Katastrophen und dem Tod von Einsatzkräften seine Anteilnahme ausgedrückt hat.
Erst vor wenigen Wochen, Ende Juni, wehten die Flaggen vor dem Rathaus nach der Gewalttat in einer Mutter-Kind-Einrichtung im niedersächsischen Stade auf halbmast. Dort waren vier Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter getötet worden.
Im Juni 2024 ordnete Stockhoff ebenfalls Trauerbeflaggung an. Anlass waren damals der Tod eines 29 Jahre alten Polizisten, der nach dem Messerangriff in Mannheim seinen Verletzungen erlag, sowie der Tod eines Feuerwehrmannes während eines Hochwassereinsatzes in Bayern.
Auch im Juni 2023 standen die Fahnen in Dorsten auf halbmast, nachdem zwei Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Sankt Augustin bei einem Brandeinsatz ums Leben gekommen waren.
Eine direkte Parallele zu einem Terroranschlag gab es bereits 2017. Nach dem Anschlag auf ein Konzert in Manchester ließ Dorsten vor dem Rathaus den britischen Union Jack und die Bundesflagge auf halbmast setzen. Damals hatte Stockhoff betont, die Tat richte sich gegen alle Menschen und Länder, die für Frieden, Freiheit und Demokratie einstehen.
Zeichen gegen Terror und Gewalt
Auch mit der aktuellen Trauerbeflaggung verbindet die Stadt ihre Anteilnahme mit einer politischen und gesellschaftlichen Botschaft. Dorsten stehe für Demokratie, Freiheit, Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander.
Terror und Gewalt, so die Stadt, dürften die Gesellschaft nicht spalten.
Goldener Meisterbrief und Silberner Meisterbrief: Die Bäckerinnung Vest hat vier verdiente Bäckermeister geehrt. Julia Imping überreichte die Auszeichnungen am Samstag, 25. Juli 2026.
In einer kleinen Feierstunde würdigte die Obermeisterin der Bäckerinnung Vest das langjährige handwerkliche Engagement der Geehrten. Die Meisterbriefe werden 25 beziehungsweise 50 Jahre nach bestandener Meisterprüfung verliehen.
Goldener Meisterbrief für drei Bäckermeister
Den Silbernen Meisterbrief für 25 Jahre als Bäckermeister erhielt Olaf Zimmerling von Kettler Brot. Mit dem Goldenen Meisterbrief für 50 Jahre im Bäckerhandwerk wurden Hermann Imping von der Bäckerei Imping, Ludger Brüninghoff von der Bäckerei Brüninghoff sowie Peter Meuser von der Bäckerei Meuser geehrt. Die drei Goldjubilare genießen inzwischen ihren Ruhestand.
„Es war mir eine große Ehre, diesen Kollegen persönlich den Meisterbrief überreichen zu dürfen“, betonte Julia Imping während der Feierstunde.
„Was sie über Jahrzehnte für ihr Handwerk, ihre Betriebe und ihre Kundschaft geleistet haben, verdient allerhöchsten Respekt. Sie stehen für das, was unser Bäckerhandwerk im Kern ausmacht: Qualität, Verlässlichkeit und die Liebe zum Detail – Tag für Tag, oft schon in den frühen Morgenstunden.“
Bäckerinnung Vest würdigt Lebensleistung
Die Obermeisterin nutzte den Anlass auch, um auf die Bedeutung des Bäckerhandwerks insgesamt hinzuweisen.
„Unser Handwerk lebt von Menschen, die mit Leidenschaft und Können hinter dem stehen, was sie backen.“
„Gerade in Zeiten, in denen es für Handwerksbetriebe nicht immer leicht ist, sich zu behaupten, zeigen solche Lebensleistungen, wie viel Substanz und Können in unserer Branche steckt. Diese Meisterbriefe sind nicht nur eine Auszeichnung für den Einzelnen, sondern ein Zeichen der Wertschätzung für das gesamte Bäckerhandwerk.“
Mit Silbernem und Goldenem Meisterbrief zeichnet die Bäckerinnung Vest traditionell Meister aus, die dem Handwerk über Jahrzehnte treu geblieben sind. Sie hätten damit einen wichtigen Beitrag zur Ausbildung, zur Qualität und zur regionalen Versorgung mit Backwaren geleistet, heißt es aus der Innung.
Das Georgs Eck auf der Dorstener Hardt gehört zu den Kneipen, die im Stadtteil viele kennen. Schützen, Kegelclubs und Stammgäste haben hier über Jahre ihre Abende verbracht. Nun beginnt für das Traditionslokal ein neues Kapitel. Die Dorstenerin Michelle Hallmann hat die Kneipe übernommen und baut sie derzeit nach ihren Vorstellungen um. Mitte August soll sie unter einem neuen Namen eröffnen: Patina Bar.
Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google übermittelt.
Der neue Name ist dabei alles andere als zufällig gewählt. Patina steht für Michelle Hallmann für etwas, das mit den Jahren nicht an Wert verliert, sondern Charakter gewinnt. Eine Oberfläche verändert sich, erzählt ihre Geschichte und wird dadurch besonders.
„Patina bedeutet für mich die Veredelung eines bestehenden, alten Werkstoffes“, erklärt Hallmann. „Und genauso sehe ich dieses Haus. Hier ist schon ganz viel da. Es hat Geschichte und Charakter. Ich möchte daraus nicht etwas völlig anderes machen, sondern das Bestehende weiterentwickeln.“
Genau das ist der Grundgedanke hinter dem Umbau des ehemaligen Georgs Eck.
Dunkle Töne, Kupfer und warmes Licht
Wer die Räume derzeit betritt, sieht bereits, wohin die Reise geht. Hallmann setzt auf dunkle Farben, Metalle, Kupfer und gezielt eingesetztes Licht. Die Theke hat einen neuen Anstrich in einem tiefen, beinahe kohlenschwarzen Farbton bekommen. Armaturen und weitere Details werden erneuert. Die Stühle ließ sie mit petrolfarbenen Polstern beziehen, einer ihrer Lieblingsfarben.
„Ich liebe die Kombination aus dunklen Flächen, Metall und warmem Licht“, sagt Hallmann. „Es darf ruhig ein bisschen schwer, ein bisschen rau wirken. Aber gleichzeitig muss es gemütlich sein. Man soll hereinkommen und denken: Hier bleibe ich gerne noch auf einen Drink.“
Michelle Hallmann liebt die gemütliche Ästhetik von Kupfertönen und dunklem Holz. Foto: Borgwardt
Inspiration holt sie sich unter anderem aus der Event-Gastronomie in Düsseldorf und anderen Großstädten. Eine Kopie solcher Konzepte soll die Patina Bar allerdings nicht werden. Vielmehr möchte Hallmann diesen Stil auf die Dorstener Hardt übersetzen.
Ein wenig 60er- und 70er-Jahre-Kneipe darf dabei durchaus mitschwingen. Eine Atmosphäre, in der man sich einen guten Whisky ebenso vorstellen kann wie einen langen Abend mit Freunden. Dunkel, warm und ein wenig nostalgisch, ohne altmodisch zu wirken.
Vieles entsteht mit den eigenen Händen
Auffällig ist, wie viel Hallmann selbst gestaltet. Einige Bilder, die künftig in den Fluren hängen, hat sie eigenhändig angefertigt. Auch an einer Wand in Kupferoptik arbeitet sie derzeit selbst. Das ist für sie mehr als eine Möglichkeit, beim Umbau mit anzupacken. Die Räume sollen ihre persönliche Handschrift tragen.
„Ich könnte natürlich vieles einfach bestellen und hinstellen“, sagt Hallmann. „Aber dann wäre es irgendeine Bar. Ich möchte, dass man hier Details entdeckt und merkt, dass sich jemand Gedanken gemacht hat.“
Dabei wird ausprobiert, verworfen und weiterentwickelt. Nicht jedes Detail stand bereits zu Beginn fest. Vieles ergibt sich während des Umbaus.
„Wenn ich eine Wand sehe, habe ich meistens schon irgendeine Idee im Kopf“, erzählt Hallmann. „Dann muss ich ausprobieren, wie es wirkt. Gerade diese Verbindung von Kupfer, dunklen Farben und Licht macht für mich unheimlich viel aus.“
Erst gut essen, dann an die Bar
Nicht nur optisch möchte Hallmann neue Akzente setzen. Auch das gastronomische Konzept soll sich vom klassischen Kneipenbetrieb unterscheiden. Essen und Bar werden räumlich stärker voneinander getrennt. Für Gäste, die zum Essen kommen, ist ein eigener Bereich vorgesehen. Anschließend soll der Abend aber nicht zwangsläufig mit dem Bezahlen der Rechnung enden.
„Meine Vorstellung ist: Man geht schön essen und sagt danach nicht sofort, jetzt fahren wir nach Hause“, erklärt Hallmann. „Man wechselt noch rüber an die Bar, bestellt sich einen guten Drink und sitzt vielleicht noch zwei Stunden zusammen.“
Die Bar soll deshalb ein eigenständiger Treffpunkt sein. Wer nur auf ein Getränk vorbeikommen möchte, soll sich dort genauso wohlfühlen wie Gäste, die zuvor gegessen haben.
Das alte Georgs Eck soll erkennbar bleiben
Bei allen Veränderungen weiß Hallmann, was sie übernommen hat. Das Georgs Eck ist auf der Hardt seit vielen Jahren ein Treffpunkt. Besonders die Verbindung zu den örtlichen Schützen, den Kegelclubs und den Stammgästen gehört zur Geschichte des Hauses.
Diese Traditionen möchte die neue Betreiberin ausdrücklich nicht abschneiden.
Die Kegelbahn im Keller bleibt erhalten. Auch die bisherigen Kegelgruppen sollen weiterhin ihren festen Platz bekommen. Ebenso soll das Haus ein Treffpunkt für die Schützen und die Menschen aus dem Stadtteil bleiben.
Noch wie früher: Die Kegelbahn. Foto: Borgwardt
„Mir ist wichtig, dass die Leute, die seit Jahren hierherkommen, nicht das Gefühl bekommen: Das ist jetzt nicht mehr unser Laden“, sagt Hallmann. „Natürlich möchte ich neue Gäste gewinnen. Aber genauso freue ich mich über jeden Stammgast, der weiterhin durch die Tür kommt.“
Im besten Fall, so ihre Vorstellung, treffen künftig beide Welten aufeinander: Menschen, die noch viele Geschichten aus dem Georgs Eck erzählen können, und Gäste, die das Lokal erst als Patina Bar kennenlernen.
Fußball, Musik und Veranstaltungen vor der Tür
Hallmanns Pläne enden nicht an der Eingangstür. Auch den Außenbereich möchte sie stärker einbeziehen. Neben klassischer Außengastronomie kann sie sich kleinere Veranstaltungen auf dem Gelände und dem Parkplatz vorstellen.
Bei besonderen Fußballspielen könnte es beispielsweise Public Viewing geben. Ein Revierderby zwischen Schalke und Dortmund wäre dafür ein naheliegender Anlass. Ebenso sind kleinere Musikveranstaltungen oder Auftritte von Künstlern denkbar.
Die Theke wird derzeit noch modernisiert. Man erkennt aber schon den neuen Look. Foto: Borgwardt
„Ich möchte, dass hier immer mal wieder etwas passiert“, sagt Hallmann. „Nicht jeden Abend großes Programm. Aber Dinge, bei denen die Leute sagen: Komm, heute gehen wir mal zur Patina Bar.“
So soll aus der klassischen Stadtteilkneipe nach und nach auch ein Veranstaltungsort im kleinen Rahmen werden.
Von der Qualitätsmanagerin zur eigenen Bar
Für Michelle Hallmann bedeutet die Übernahme einen bemerkenswerten beruflichen Wechsel. Die Dorstenerin ist Ende 20, gelernte Automobilkauffrau, und war zuvor als Qualitätsmanagerin tätig. Ihr Beruf führte sie weit über das Ruhrgebiet hinaus. Unter anderem war sie im Nahen Osten und in Nordafrika unterwegs und überprüfte dort für deutsche Unternehmen die Einhaltung von Qualitätsstandards. Ein Job, bei dem Genauigkeit ebenso gefragt war wie Durchsetzungsvermögen.
Dass sie nun Farben auswählt, Stühle neu beziehen lässt, an Kupferwänden arbeitet und über Getränke, Veranstaltungen und Gastronomie nachdenkt, wirkt auf den ersten Blick wie eine völlig andere Welt. Für Hallmann gibt es jedoch eine Verbindung. „Qualität war jahrelang mein Beruf. Man lernt, genau hinzuschauen und nicht zu sagen: Das wird schon irgendwie gehen“, sagt sie. „Diesen Anspruch habe ich hier natürlich auch. Wenn ich etwas mache, möchte ich es vernünftig machen.“
Mit der eigenen Bar erfüllt sie sich zugleich einen persönlichen Traum. Statt Qualitätsstandards für andere Unternehmen zu überprüfen, baut sie nun etwas Eigenes auf.
Eröffnung am 15. August geplant
Bis dahin wartet allerdings noch einiges an Arbeit. Im ehemaligen Georgs Eck wird derzeit weiter renoviert, gestrichen, gebaut und gestaltet. Hier fehlt noch ein Detail, dort wartet noch eine Wand auf ihre endgültige Optik.
Der Termin steht trotzdem bereits im Kalender. Am 15. August soll die Patina Bar mit einem Soft Opening erstmals ihre Türen öffnen.
Und vielleicht beschreibt gerade der neue Name am besten, was Michelle Hallmann mit dem alten Georgs Eck vorhat. „Ich möchte die Geschichte dieses Ortes nicht wegstreichen“, sagt sie. „Sie darf sichtbar bleiben. Wir geben ihr nur eine neue Schicht dazu.“
Aus dem Georgs Eck wird damit die Patina Bar. Nicht alles wird neu. Aber vieles wird anders.
Beim Schützenfest Rhade 2026 wurde am Sonntag das scheidende Königspaar Matthias und Miriam Krampe rauschend verabschiedet. Dorsten-Online zeigt die Fotostrecke mit dem großen Einzug ins Festzelt.
Beim Schützenfest Rhade 2026 zog der Festumzug am Sonntag durch den Ort. Dorsten-Online zeigt die Fotostrecke mit Schützen, Musikzügen, Kutschen und vielen Eindrücken vom Straßenrand.
Strahlende Kinderaugen, jede Menge Spannung und am Ende sogar eine eigene Königswürde: Das Kinderschützenfest beim Schützenfest Rhade 2026 war auch in diesem Jahr wieder einer der Höhepunkte für die jüngsten Besucher. Organisiert wird die beliebte Veranstaltung von der Schießgruppe des Bürgerschützenvereins Rhade – und erstmals kam dabei eine Korkenkanone zum Einsatz.
„Wir schießen hier für den Bürgerschützenverein vor allem das Kinderschützenfest aus“, erzählt Andreas von der Schießgruppe. „Damit wir Kinder jeden Alters teilnehmen lassen können, haben wir uns in diesem Jahr für eine Korkenkanone entschieden.“
Foto: Emily Flade
Bislang wurde mit einem Luftgewehr auf einen eigens angefertigten Styropor-Schützenvogel geschossen. Doch das brachte Einschränkungen mit sich: Kinder unter zwölf Jahren durften aus rechtlichen Gründen nicht teilnehmen, zudem wären für den Schießstand umfangreiche behördliche Genehmigungen notwendig gewesen. Da sich die Auflagen geändert hatten, suchte die Schießgruppe nach einer Alternative.
„Mit der Korkenkanone haben wir keine Altersbeschränkungen und keine besonderen Auflagen. Wir können einfach aufbauen und jedes Kind darf mitmachen“, erklärt Andreas. Das Konzept scheint aufzugehen: Bereits in der ersten Stunde zeigte sich die Schießgruppe zufrieden. Rund 30 Kinder nehmen im Durchschnitt jedes Jahr am Wettbewerb teil.
Foto: Emily Flade
Den entscheidenden Treffer auf den Schützenvogel landete in diesem Jahr die achtjährige Charlotte Große-Boes. Sie wurde damit zur neuen Kinderschützenkönigin gekrönt und erwählte sich den ebenfalls achtjährigen Nick Lischitzke zu ihrem Kinderschützenkönig. Gemeinsam vertreten die beiden nun die jüngsten Majestäten des Bürgerschützenvereins Rhade und dürfen bei der großen Festparade in der Kutsche mitfahren.
Ein Königspaar wie bei den Großen
Das Kinderschützenfest orientiert sich eng am Schützenfest der Erwachsenen. Geschossen wird auf einen kleinen Nachbau des Schützenvogels. Wer den entscheidenden Treffer landet, wird Kinderkönig oder Kinderkönigin und darf sich anschließend eine Königin oder einen König auswählen.
Foto: Emily Flade
Ein ganz besonderer Höhepunkt wartet anschließend auf das neue Königspaar: Bei der großen Festparade fahren die beiden gemeinsam mit dem Bürgerschützenverein in der Kutsche mit und werden – genau wie die erwachsenen Majestäten – den Besuchern präsentiert.
Foto: Emily Flade
„Die Kinder werden komplett mit eingebunden – genauso wie die Erwachsenen. So können sie schon erleben, was sie später vielleicht einmal erwartet“, sagt Andreas.
Schützenfest verbindet Generationen
Wie sehr das Schützenwesen Familien verbinden kann, zeigt eine Geschichte, die Andreas besonders in Erinnerung geblieben ist: „Wir hatten einmal eine Familie, bei der der Opa Goldkönig, der Vater Silberkönig und der Sohn Kinderschützenkönig war. Die haben sich riesig gefreut, weil die ganze Familie gemeinsam Teil des Schützenfestes war.“
Foto: Emily Flade
Das Kinderschützenfest wird bereits seit vielen Jahren angeboten. Die heutige Schießgruppe organisiert die Veranstaltung in ihrer jetzigen Form seit 2012 und entwickelt das Angebot stetig weiter. So wurde im vergangenen Jahr unter anderem eine Hebebühne eingeführt, damit auch kleinere Kinder problemlos teilnehmen können.
Kostenloses Angebot für alle Kinder
Die Teilnahme am Kinderschützenfest ist kostenlos und freiwillig. Auch die anschließende Fahrt auf dem Kinderkarussell wird für die teilnehmenden Kinder angeboten. Möglich wird das durch die enge Zusammenarbeit zwischen der Schießgruppe und dem Bürgerschützenverein Rhade.
Foto: Emily Flade
Mit der Einführung der Korkenkanone ist das Kinderschützenfest in diesem Jahr noch ein Stück inklusiver geworden. Ganz gleich, ob Jungen oder Mädchen, groß oder klein – jedes Kind kann ohne Einschränkungen um die Königswürde kämpfen.
Bereits die ersten Stunden zeigten, dass das neue Konzept aufgeht. „Bis jetzt sind wir gut zufrieden. Ich denke, dieses System hat sich bewährt“, lautet das positive Fazit von Andreas. So dürfte die Korkenkanone auch in den kommenden Jahren fester Bestandteil des Rhader Kinderschützenfestes bleiben.
Die Europäische Zentralbank zeigt zehn Entwürfe für neue Euro-Banknoten. Bis zum 21. September 2026 können Bürger in einer Online-Umfrage bewerten, welche Gestaltung ihnen am besten gefällt.
Die Vorschläge sind Teil der nächsten Euro-Banknotenserie. Nach Angaben der EZB beruhen sie auf zwei Themen: „Europäische Kultur“ sowie „Flüsse und Vögel“. Die Motive sollen zeigen, wie die künftigen Scheine aussehen könnten. Eine endgültige Entscheidung ist das noch nicht.
Entwürfe für mögliche neue Euro-Banknoten zu 5, 10 und 20 Euro. Grafik: Europäische Zentralbank
Entwürfe für mögliche neue Euro-Banknoten zu 50, 100 und 200 Euro. Grafik: Europäische Zentralbank
Neue Euro-Banknoten: zehn Entwürfe in der Auswahl
Die Endauswahl entstand nach einem EU-weiten Designwettbewerb. Mehr als 1200 Grafikdesigner hatten sich beworben, 25 wurden zur Ausarbeitung von Vorschlägen eingeladen. Eine unabhängige Jury mit 21 Fachleuten wählte anschließend zehn Designs aus.
Alle Menschen in Europa können die Entwürfe online ansehen und ihr Feedback abgeben. Parallel lässt die EZB eine repräsentative Befragung im Euroraum durchführen. Die Ergebnisse beider Umfragen sollen veröffentlicht werden, sobald das endgültige Gestaltungskonzept ausgewählt ist.
Umfrage läuft bis September
Die öffentliche Umfrage läuft bis Montag, 21. September 2026. Der EZB-Rat will voraussichtlich gegen Ende des Jahres entscheiden, welcher Vorschlag weiterverfolgt wird. Danach werden das ausgewählte Design weiterentwickelt, technisch geprüft und für die spätere Produktion vorbereitet.
Öffentliche Umfrage: bis 21. September 2026
Entscheidung über das Design: voraussichtlich gegen Ende 2026
Einführung der neuen Banknoten: erst in den darauffolgenden Jahren
Bisherige Euro-Banknoten behalten ihren Wert und bleiben im Umlauf
Warum die Euro-Scheine neu gestaltet werden
Die neue Serie soll laut EZB sicherer, haltbarer und besser nutzbar werden. Geplant sind neue Sicherheitsmerkmale, eine leichtere Echtheitsprüfung und Verbesserungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen. Zudem will die EZB den ökologischen Fußabdruck der Banknoten senken.
Die aktuelle Neugestaltung wäre die erste vollständige Überarbeitung der Euro-Banknoten seit der Ausgabe im Jahr 2002. Die Entwürfe und die Umfrage sind auf der offiziellen EZB-Seite zu den neuen Euro-Banknoten abrufbar. Direkt zur Beteiligung geht es über die Online-Umfrage der EZB.
Der TTV Hervest Dorsten und vier weitere Tischtennisvereine suchen 64 Teams für das erste Dorstener Charity-Rundlaufturnier. Gespielt wird am Freitag, 28. August 2026, in der Sporthalle des Gymnasium Petrinum.
Das Turnier gehört zur 50. Dorstener Tischtennis-Stadtmeisterschaft. Unter dem Motto „Tischtennis mit allen“ wollen die Vereine möglichst viele Gruppen aus der Stadt an die Platte bringen. Vorkenntnisse sind nicht nötig; im Mittelpunkt stehen Teamgeist, Bewegung und die Unterstützung von vier sozialen Projekten in Dorsten.
TTV Hervest Dorsten: 64 Teams gesucht
Mitmachen können Unternehmen, Sportvereine, Feuerwehren, Schützenvereine, Nachbarschaften, Stammtische, Freundeskreise und weitere Gruppen. Ein Team besteht aus vier bis sechs Personen. Teilnehmen können alle ab 16 Jahren.
Gespielt wird Rundlauf, also die einfache Tischtennis-Variante, bei der die Spieler nach jedem Schlag um die Platte wechseln. Das Format ist bewusst niedrigschwellig angelegt, damit auch Teams ohne Tischtenniserfahrung antreten können.
Die Organisatoren knüpfen damit an den Dorstener Grundschul-Rundlauf-Cup an. Dort hatten in den vergangenen Jahren viele Kinder mit viel Bewegung und Teamgeist mitgespielt. Nun soll das Prinzip in größerem Rahmen auch Erwachsene, Vereine, Betriebe und andere Gruppen aus Dorsten zusammenbringen.
Organisiert wird der Abend gemeinschaftlich von allen fünf Dorstener Tischtennisvereinen. Das Turnier soll nicht nur sportlich unterhalten, sondern auch die 50. Dorstener Tischtennis-Stadtmeisterschaften sichtbar in die Stadt tragen.
Teamscouts sollen Dorsten an die Platte bringen
Zusätzlich läuft eine Teamscout-Challenge. Gesucht werden Menschen, die in ihrem beruflichen oder privaten Umfeld ein Team zusammenstellen und andere zur Teilnahme motivieren. So sollen möglichst unterschiedliche Gruppen aus Dorsten zusammenkommen.
Teamscouts übernehmen dabei keine Vereinsaufgabe im engeren Sinn. Sie sprechen Kollegen, Nachbarn, Freunde oder Vereinsgruppen an und helfen dabei, ein vollständiges Team für den Turnierabend zu bilden.
Für jeden Spieler sind zwei Freigetränke und eine Bratwurst enthalten. Im Anschluss an das Turnier ist eine gemeinsame Players Party geplant.
Anmeldung bis 14. August
Die wichtigsten Daten zum Charity-Rundlaufturnier:
Sieben Tage voller Bewegung, Teamgeist und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Teilnehmern der 40. Sportplatzolympiade des SV Dorsten-Hardt. Am Freitag fand die Jubiläumsausgabe im Hermann-Grefer-Sportpark ihren feierlichen Abschluss. Nach einer ereignisreichen Woche standen noch einmal Sport, Ehrungen und ein buntes Bühnenprogramm auf dem Programm, bevor die Lagerfahne für dieses Jahr wieder eingeholt wurde.
Letzte Wettkämpfe und große Siegerehrung
Bevor gefeiert wurde, mussten zunächst die letzten Entscheidungen fallen. Am Vormittag wurden die noch ausstehenden Turnierspiele der älteren Jahrgänge beendet, während die jüngeren Teilnehmer ihre Abschlussspiele absolvierten. Auf den Sportplätzen war noch einmal voller Einsatz gefragt, ehe am Mittag alle Kinder gemeinsam zur großen Siegerehrung zusammenkamen.
Foto: Emily Flade
Unter dem Applaus zahlreicher Eltern, Großeltern und Besucher wurden die erfolgreichen Mannschaften und Teilnehmer ausgezeichnet. Medaillen und Urkunden sorgten für viele stolze Gesichter. Doch unabhängig von den Platzierungen war bei allen Kindern die Freude über eine Woche voller gemeinsamer Erlebnisse spürbar.
Am Nachmittag wurden zudem die Sportabzeichen und Urkunden ausgegeben. Für viele Kinder war dies der gelungene Abschluss einer Woche, in der sie nicht nur sportliche Leistungen zeigten, sondern auch neue Freundschaften knüpften und gemeinsam Herausforderungen meisterten.
Musik, Talent und gute Stimmung zum Ausklang
Nach dem sportlichen Teil rückte am Abend die Unterhaltung in den Mittelpunkt. Beim Musikwettstreit präsentierten Kinder und Jugendliche ihre Talente mit Einzel- und Gruppendarbietungen. Ob Gesang, Tanz oder andere Auftritte – das Publikum sorgte mit viel Applaus für eine tolle Atmosphäre.
Foto: Emily Flade
Mit Musik bis in den späten Abend klang die Jubiläumsausgabe schließlich stimmungsvoll aus. Viele Familien nutzten die Gelegenheit, noch einmal gemeinsam über das Gelände zu schlendern, Erinnerungsfotos zu machen und die besondere Atmosphäre der Sportplatzolympiade zu genießen.
Ehrenamt macht die Sportplatzolympiade möglich
Auch in ihrem 40. Jahr zeigte die Sportplatzolympiade, warum sie seit Jahrzehnten zu den festen Größen der Sommerferien in Dorsten gehört. Während auf den Sportplätzen gespielt, gelacht und um Punkte gekämpft wurde, sorgten im Hintergrund unzählige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer dafür, dass der Ablauf reibungslos funktionierte – von der Organisation der Wettbewerbe über die Verpflegung bis hin zur Betreuung der Kinder.
Der SV Dorsten-Hardt konnte erneut auf das Engagement vieler Freiwilliger zählen, von denen einige bereits selbst als Kinder an der Sportplatzolympiade teilgenommen haben. Dieses generationsübergreifende Miteinander prägt die Veranstaltung seit vielen Jahren und macht ihren besonderen Charakter aus.
Mit dem Ende der Jubiläumsausgabe geht für die Kinder eine erlebnisreiche Ferienwoche zu Ende. Für den SV Dorsten-Hardt bleibt das Fazit durchweg positiv.