Dank der tatkräftigen Unterstützung der Bevölkerung sind viele Straßenbäume im Kreisgebiet gut durch den heißen Sommer gekommen. Bürger haben Bewässerungsbeutel vom Kreis abgeholt und damit Bäume mit Wasser versorgt.
Nun sinken die Temperaturen jahreszeitengemäß, und auch Niederschläge sind vermehrt zu verzeichnen. Aus diesem Grund sind die Bewässerungsbeutel über die Herbst- und Wintermonate nicht mehr erforderlich.
Um die Haltbarkeit der Bewässerungssäcke zu verlängern und Beeinträchtigungen am Stammfuß des Baumes vorzubeugen, sollte man sie von November bis April von den Bäumen nehmen. Das Innere der Bewässerungsbeutel sollte nach der Abnahme mit klarem Wasser ausgespült werden. So kann man mögliche Verstopfungen an den Auslaufpunkten entfernen. Danach sollte man den Beutel verkehrt herum zum Trocknen aufhängen. Abschließend kann der Bewässerungssack dann im Haus eingelagert werden. So kann er im nächsten Jahr mit voller Funktionsfähigkeit wieder zum Einsatz kommen.

„Viele engagierte Bürger haben sich durch die Aktion „Bewässerungsbeutel zum Wohl der Stadtbäume“ im Juni Bewässerungsbeutel für die nachhaltige Bewässerung von Straßenbäumen abgeholt. So konnte das Überleben der Stadtbäume über die heißen und trockenen Sommermonate sichergestellt werden“, blickt Leonie Bley von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises positiv auf das erfolgreiche Projekt zurück.
Bürger können den Bäumen helfen
Die Stadtbäume stehen unter enormem Stress durch kleine Baumscheiben, verdichteten Boden, Schadstoffeinträge und den immer weiter fortschreitenden Klimawandel. Die Wintermonate reichen inzwischen nicht mehr aus, um die Wasserspeicher im Boden wieder aufzufüllen. Zudem sind die Sommer immer öfter trocken und heiß.
Daher ist die Mithilfe der Bevölkerung gefragt. Durch die Pflege zur Erhaltung des Stadtgrüns profitieren alle Bürger von den Vorteilen der Bäume. Dank der Bewässerungsbeutel wurde die Versorgung der Bäume mit Wasser erleichtert.




























