Die Ideenfabrik Stadtsfeld hat einen weiteren Schritt für eine Verschönerung ihres Quartiers getan. Im Naschgarten wird bald gemeinsam mit den Bewohnern der Villa Keller geerntet und geplaudert.
Bei der Umsetzung des Projektes Naschgarten arbeitete die Ideenfabrik Stadtsfeld eng mit der Familienbildungsstätte, der Lebenshilfe Dorsten, der Dorstener Arbeit und dem Grünflächenamt zusammen.
Barrierefreier Zugang zum Gartenspaß
Am Rande der Streuobstwiese und Boulebahn entstanden behindertengerechte Hochbeete. Beerensträucher ergänzen dabei das Ensemble, das im kommenden Frühjahr zum Leben erwacht. Um den barrierefreien Zugang zu ermöglichen, wurde der Bordstein abgesenkt und der Weg gepflastert. Pflege und Gießen sind nun organisiert. Ein Hinweisschild liefert zudem weitere Informationen und eine Telefonnummer für den direkten Kontakt.

Bewohner der Villa Keller pflegen den Naschgarten
Die Pflege des Naschgartens übernehmen dann die Bewohnerinnen und Bewohner der Villa Keller. Sie dürfen die Kräuter, Pflanzen und Beerensträucher aussuchen und die entsprechenden Schilder gestalten.
Nach der Ernte ist dann ein gemeinsames Erntedankfest geplant. Unter dem Motto „gesund essen mit Freunden“ kochen die Teilnehmer dann in der Familienbildungsstätte. „Gesunde Ernährung im Quartier ist“, so Bianca Gawollek, Leiterin der Familienbildungsstätte Dorsten-Marl, „seit langer Zeit ein wichtiges Thema mit vielfältigen Angeboten für uns und wir freuen uns auf die gemeinsamen Aktivitäten“.
Veranstaltungen sollen Gemeinschaft stärken
Die Organisation von Begegnungen ist ein wichtiger Punkt und wird auch die Einladung zu Veranstaltungen im Quartier umfassen. Die so entstehenden persönlichen Kontakte sollen dabei eventuell vorhandene Hemmschwellen abbauen. Die in unmittelbarer Nähe aufgebaute Vogelklangstation wird zudem zu Kontakten vieler Kinder mit den Nachgarten-Gärtnern führen.
Möglich machte die Anlage des Naschgartens eine Förderung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW. Außerdem konnte die Ideenfabrik Stadtsfeld auf die Unterstützung durch die Azubis des Grünflächenamtes sowie den Quartiershausmeister der Dorstener Arbeit zählen.
Petra Neuhaus, Leiterin der Villa Keller, ist begeistert von dem Projekt. „Das eigene Gemüse in der Gemeinschaft anzubauen, ist eine pure Freude“, sagt sie. „Man verbringt viel Zeit an der frischen Luft und hegt und pflegt die Pflanzen von der Aussaat bis zur Ernte. Die allerschönste Belohnung ist es, mit dem selbst angebauten Gemüse leckere Gerichte in der Gemeinschaft zu kochen.“




























