Schmunzelnd ins Wochenende mit Anke Klapsing-Reich
Der Alltag ist schon ernst genug. Deswegen serviert die Dorstenerin Anke Klapsing-Reich zum Wochenende eine Portion Heiterkeit. Vergnügliche Episoden aus dem Berufs- und Familienleben. Denn mit einem Lächeln geht gleich alles leichter.
Himmlische Wegzehrung
„Eine Muh, eine Mäh eine Tätärätätä …“ – die im klassischen Weihnachtsschlager aus dem Jahr 1914 besungenen Gabenwünsche der Kinder nehmen auf heutigen Wunschzetteln keine Spitzenposition mehr ein. Im Laufe der Jahrzehnte sind Muh-Kuh, Mäh-Lämmchen und Tätärätätä-Tröte von geräuscharmen digitalen Zeichentafeln, Smartwatches und tiptoi Dinosauriern überholt worden.
Doch die Art des Wunschzettel-Versands scheint in den meisten Familien noch die althergebrachte zu sein: Die Himmelspost wird mit einer kleinen Süßigkeit beschwert auf die Fensterbank gelegt, in der Hoffnung, dass ein himmlischer Bote sie über Nacht abholt und zum Christkind bringt. Oder haben Sie schon von Kindern gehört, die ihre Wünsche in den Himmel twittern?
Wie dem auch sei – die Liste wird meist lang und länger, den Eltern wird es bang und bänger. Und deshalb möchte ich den Kindern einen wohlgemeinten Rat mitgeben: Liebe Kinder, falls euer beidseitig beschriebener Wunschzettel im Din-A 2-Format am nächsten Morgen noch unberührt an derselben Stelle liegt, müsst ihr nicht alle Hoffnung fahren lassen.
Wechselt einfach eure beiliegende süße „Wegzehrung“ gegen eine deftige Variante aus und versucht es noch einmal. Denn bei diesem eingeforderten Transportumfang sollte man der Engelsschar kein Spritzgebäck, sondern lieber Schweinshaxe mit Sauerkraut auf die Fensterbank stellen!




























