StartAuto und Verkehr"HyPerformer": Dorsten setzt auf Wasserstoff

„HyPerformer“: Dorsten setzt auf Wasserstoff

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Markus Funk, Geschäftsführer WINDOR; Wolfgang Jung Geschäftsführer Wissenschaftspark Gelsenkirchen; Tobias Stockhoff, Bürgermeister Dorsten; Bodo Klimpel, Landrat Kreis Recklinghausen.

Die Region Rhein-Ruhr will die Wasserstoffwirtschaft auch im Verkehrswesen ausbauen. Daher läuft jetzt eine Bewerbung beim Verkehrsministerium um Fördermittel. Es geht um bis zu 30 Millionen.

Die Region Rhein-Ruhr bewirbt sich unter Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) als „HyPerformer-Region“ im Rahmen der HyLand-Regionenförderung des Verkehrsministeriums. Das Ziel ist es dabei, Wasserstoff als Energieträger für den Verkehr zu fördern. Das lässt sich die Region einiges kosten: Für zielführende Projekte sind nach Schätzung des RVR Investitionen von rund 82 Millionen Euro erforderlich.

Um die Kosten zu begrenzen, würde die Förderung deutlich helfen. Bei einer erfolgreichen Bewerbung stellt der Bund der Region RheinRuhr nämlich Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro bereit. Zudem wurde eine Aufstockung durch das Land NRW in gleicher Höhe bereits in Aussicht gestellt.

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Wasserstoff für Busse und Laster

Von „großem Denken“ und der Abkehr vom alten Kirchturmdenken spricht Landrat Bodo Klimpel. Er fungiert als Vorsitzender des Präsidiums der WiN Emscher-Lippe GmbH, welche die Bewerbung für den Emscher-Lippe-Raum koordiniert hat. Über 100 Akteure stehen dabei hinter der „HyPerformer“-Bewerbung.

In den geplanten Projekten möchte die Region vernetzte H2-Betankungsmöglichkeiten schaffen – ein wichtiger Schritt für einen klimaneutralen Schwerlastverkehr. Auch der Busverkehr soll dann davon profitieren. Viele Verkehrsbetriebe in der Region planen bereits die Anschaffung von Brennstoffzellen-Bussen.

Wasserstoff-Tankstelle in Dorsten geplant

Um die Ziele zu erreichen, werden Anlagen zur Umwandlung von Wasser in Wasserstoff benötigt. Diese sogenannten Elektrolyseure und entsprechende Tankstellen sind in Düsseldorf, Wuppertal, Essen, Gelsenkirchen und Dorsten an wichtigen Verkehrspunkten geplant. Später sollen viele dieser Tankstellen an eine Wasserstoff-Pipeline angeschlossen werden. Zwar gibt es schon einige wenige H2-Tankstellen, aber diese sind weitgehend auf den PKW-Verkehr ausgerichtet.

Mit dem geplanten Bau eines Elektrolyseurs und einer Tankstelle im Klimahafen in Gelsenkirchen sowie einer Tankstelle an der A31 in Dorsten würden drei wichtige Projekte im Rahmen von HyPerformer in der Emscher-Lippe-Region entstehen.

Klimafreundlicher Verkehr als Ziel

Alle Projekte verfolgen das Ziel die Transformation des Verkehrs zu klimafreundlichen Antrieben voranzutreiben, einen wesentlichen Beitrag zur Minderung der CO2-Emissionen zu leisten und somit zur Erreichung der Klimaziele des Bundes und des Landes NRW beizutragen.

Die entsprechend der Förderrichtlinien erforderliche Geschäftsstelle soll beim Regionalverband Ruhr im Rahmen seiner Initiative „Hydrogen Metropole Ruhr“ eingerichtet werden.

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