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LEADER-Region Hohe Mark fördert Kleinprojekte

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Im letzten Jahr wurde mithilfe des Regionalbudgets die Überdachung an der Waldkapelle Reken errichtet. Foto: Vital.NRW

Das Regionalbudget ist ein Förderprogramm, das der Bund und das Land NRW den
LEADER-Regionen für Kleinmaßnahmen im ländlichen Raum anbietet. Für 2023 kann man sich noch bewerben.

Im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) können über das Förderprogramm LEADER ländliche Regionen eigene Entwicklungsstrategien mit europäischen und nationalen Fördermitteln in einer Höhe von jeweils bis zu rund drei Millionen Euro umsetzen. Die Hohe Mark mit den angrenzenden Gemeinden ist dabei eine der begünstigten Regionen.

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Das Regionalbudget ist dabei Teil der LEADER-Maßnahmen. Es richtet sich vorrangig an Vereine und Einrichtungen, antragsberechtigt sind jedoch auch andere Zielgruppen, darunter Privatpersonen, Kommunen oder kirchliche Einrichtungen. In den letzten vier Jahren konnten über diese Förderung in Dorsten, Dülmen, Haltern am See, Raesfeld, Reken und Olfen schon über 60 Kleinmaßnahmen umgesetzt werden.

Heiden und Wulfen sind neu dabei

Neu in der LEADER-Region Hohe Mark sind die Gemeinde Heiden sowie der Ortsteil Alt-Wulfen der Stadt Dorsten, in denen nun ebenfalls Projekte zur nachhaltigen Entwicklung des ländlichen Raums initiiert und umgesetzt werden können. Diese Projekte sollen die Wirtschaft stärken, die Lebensqualität erhöhen und den sozialen Zusammenhalt fördern. Dabei werden die Bedürfnisse und Ideen der Bürgerinnen und Bürger berücksichtigt und ein partnerschaftlicher Dialog geführt.

Bewerbung bis zum 15. April möglich

„Das Regionalbudget ist eine echte Bereicherung“, freut sich Regionalmanagerin Andrea Große-Heidermann, denn alle Kleinprojekte leisten einen wichtigen Beitrag für eine attraktive und lebenswerte Region. Auch für 2023 rechnet sie damit, dass den Regionen die Fördermittel erneut zur Verfügung gestellt werden. Interessierte sind daher aufgerufen, bis zum 15.04.2023 einen Förderantrag beim Regionalmanagement einzureichen.

Große Nachfrage

Für das große Interesse am Förderprogramm macht Große-Heidermann die attraktiven Rahmenbedingungen verantwortlich: „Das Regionalbudget bietet die Möglichkeit, kleinere Vorhaben,
für die bislang das Geld fehlte, verhältnismäßig unbürokratisch gefördert zu bekommen“, erklärt sie. Der Fördersatz von bis zu 80 Prozent pro Projekt sei im Vergleich zu anderen Förderprogrammen außerdem sehr hoch und damit besonders ansprechend für Vereine und ehrenamtlich unterstützte Organisationen.

Schnell umsetzbare Ideen gefragt

Für alle Interessenten gilt: Die Projekte dürfen eine Gesamtsumme von 20.000 Euro brutto nicht übersteigen und können nur in den beteiligten sieben LEADER-Kommunen realisiert werden. Da sie noch im Jahr der Antragsstellung umgesetzt und abgerechnet werden müssen, sollte es sich bevorzugt um investive und schnell umsetzbare Maßnahmen handeln.

Im letzten Jahr wurde mithilfe des Regionalbudgets beispielsweise die Überdachung an der Waldkapelle Reken errichtet. Weitere Förderbeispiele sind: „BibBike“ in Haltern am See, vier “Hütten am Hof” in Raesfeld sowie ein „Multitouchtisch“ in Dülmen.

Wichtiges Merkmal der Vorhaben sollte sein, dass sie den ländlichen Raum voranbringen und sie von möglichst vielen Menschen genutzt werden können, also der Allgemeinheit dienen. Bereits begonnene oder abgeschlossene Maßnahmen können grundsätzlich nicht gefördert werden.

Kontakt und Bedingungen

Interessierte können sich bei Andrea Große-Heidermann telefonisch (02561 9 17 16 9-11) oder per E-Mail ([email protected]) melden. Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von max. 20.000 € können bis zu 80 Prozent Förderung erhalten. Dazu muss der Förderantrag bis zum 15.04.2023 beim Regionalmanagement der Region eingereicht werden.

Weitere Infos rund um das Regionalbudget gibt es unter diesem Link.

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