In Dorsten sammeln ab sofort zehn Sensoren Klima-Daten. Am Montag, 5. Juni, wurden die ersten im Stadtgebiet angebracht. Künftig werden sie unter anderem am Jüdischen Museum, am Blauen See, im Gewerbegebiet Dorsten-Ost und am Wulfener Markt zu finden sein.
Die Stadt Dorsten ist dadurch nach Castrop-Rauxel, Datteln und Haltern am See die vierte Stadt im Kreisgebiet, die mit Sensoren ausgestattet ist.
Insgesamt erheben damit 42 Sensoren im Kreisgebiet in kurzen Zeitabständen Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck. Mit diesen Daten kann man dann in kleinen Intervallen Veränderungen im Mikroklima feststellen und auswerten. Auf diese Weise ist es beispielweise möglich, Hitzeinseln zu identifizieren sowie Auswirkungen von neuen Bauprojekten auf die Umwelt zu erschließen.
Schüler des Berufskollegs bauten die Sensoren
Gebaut haben die Sensoren Schülerinnen und Schülern der Informatik-Klasse am Berufskolleg Ostvest. Die Sensoren messen Klimadaten und übertragen diese an einen zentralen Server. Dort werden die Daten vom Katasteramt des Kreis Recklinghausen abgerufen und über www.regioklima.de zur Verfügung gestellt.

Kooperation zwischen Katasteramt und Berufskolleg
Das Katasteramt der Kreisverwaltung Recklinghausen und das Berufskolleg Ostvest (BKO) arbeiten eng zusammen in den Bereichen Sensoren und Sensordaten, Funktechnologie und Zusammenführung der gesammelten Informationen mit den Kataster- und Fernerkundungsdaten. Vor diesem Hintergrund hat das Berufskolleg Ostvest, Bereich Technik-Wirtschaft-Informatik, vor einiger Zeit das „Projekt Mikroklima“ gestartet. Konkret kann man so dabei Erkenntnisse über das kleinräumige Mikroklima gewinnen. Das Projekt ist Teil des Vestischen Klimapaktes, um die Umweltbildung an den Berufskollegs mit praxisorientierten Projekten zu fördern.




























