Obwohl draußen kein Schnee leise rieselte, schuf die Blasmusik St. Marien in der Pfarrkirche St. Marien am vergangenen Samstag eine vorweihnachtliche Atmosphäre. Trompeten, Posaunen, Saxophone, Klarinetten und mehr sorgten für den harmonischen Klang der ausgewählten Stücke.
Das Konzert begann mit dem Marsch „Centuria“ von James Swearingen. Das Stück entführte die Zuhörer magisch in die Welt von „Harry Potter und der Feuerkelch“, wo die Charaktere förmlich beim Festball vor dem inneren Auge tanzten.
Die Stimmung blieb beschwingt mit einem Medley von Günter Noris‘ „It’s Christmas“. Dabei konnte so mancher Fuß im Publikum nicht still bleiben. Heiner Grewer unterhielt die Zuhörer mit Geschichten über einen Tannenbaum und einem Jahr, in dem Weihnachten beinahe ausgefallen wäre. Die Musiker animierten zum Mitsingen mit den bekannten Melodien von „Oh, du fröhliche“ und „Leise rieselt der Schnee“.
Die Blasmusik entführte die Zuhörer dann in die Weiten der Savanne Afrikas mit dem Stück „The Lion King“. Es spiegelte die beschwerliche Suche des kleinen Löwenjungen Simba nach seinem Platz im Kreis des Lebens wider. Heidi Steinwede führte durch den Abend und gab zwischen den Stücken spannende Einblicke in die Entstehung der Werke.
Ein besonderer Höhepunkt waren der „Kanon für 3 Violinen und Klavier“ von Johann Pachelbel sowie die „Pastorale aus Concerto Grosso OP6 Nr. 8“ unter der Leitung von Ursula Berger-Nashir von der Musikschule Paganini. Das vorweihnachtliche Konzert fand seinen krönenden Abschluss mit dem Klassiker „Stille Nacht“. Die Blasmusik St. Marien verabschiedete sich gemeinsam mit einem Zusammenspiel der Violinen von ihrem begeisterten Publikum, das mit kräftigem Applaus und Standing Ovation reagierte.




























