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Probealarm für neue Sirenen auch in Dorsten

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Probealarm für neue Sirenen am Mittwoch, 12. April

Heulton ist um 10 Uhr im Kreis Recklinghausen zu hören

Niemand sollte erschrecken, wenn am Mittwoch, 12. April, die Sirenen in Dorsten heulen: Nachdem im Land ein flächendeckendes Sirenensystem zur Warnung der Bevölkerung aufgebaut wird, führt der Kreis Recklinghausen an diesem Tag von 10 bis 10.15 Uhr einen kreisweiten Probealarm durch.

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Dabei
• wird als Erstes das Signal mit der Bedeutung „Entwarnung“ (1 Minute Dauerton) ausgelöst.
• erfolgt danach ein 1minütiger auf- und abschwellender Heulton mit der Bedeutung „Radio einschalten und auf Durchsagen achten“.
• folgt zum Abschluss nochmals ein 1minütiger Dauerton mit der Bedeutung „Entwarnung“.

Um die Bevölkerung bei außergewöhnlichen Gefahrenlagen sicher warnen zu können, baut Dorsten (wie alle Städte) in den nächsten zehn Jahren sukzessive ein modernes, elektronisches Sirenen-System mit am Ende voraussichtlich 30 Standorten auf. Die Sirenen dienen als Rückfallebene für die Alarmierung der Feuerwehr und können nun zugleich die Bevölkerung warnen bei besonderen Lagen wie Unfällen mit Gefahrguttransporten.

Ausbau fortlaufend angepasst

Das gesamte System wird am Ende etwa 440 000 Euro kosten (davon 46 000 Euro Zuschuss des Landes). Aus Haushaltsgründen wird der Ausbau über zehn Jahre gestreckt. Für die Standorte gibt es ein grobes Konzept, das mit dem Ausbau fortlaufend weiter angepasst wird.

2016 wurden die ersten fünf Standorte mit den neuen elektronischen Sirenen ausgerüstet: Amtsgericht Dorsten (Altstadt), Pestalozzischule (Hardt), Antoniusschule (Holsterhausen-Dorf) Bonifatiusschule (Holsterhausen) und Urbanusschule (Rhade).

Mit dem Kreis abgestimmt

Das Warnkonzept für das neue System wird mit dem Kreis abgestimmt. Darin wird festgelegt, bei welchen Schadenslagen die Bevölkerung über die Sirenen gewarnt wird. Sirenen sind ein Teil des Katastrophenschutzes, der in die Zuständigkeit des Kreises Recklinghausen fällt. Darum wurden beim Aufbau der ersten Dorstener Standorte im Juli vergangenen Jahres auch noch keine Probealarme durchgeführt.

Für Warnungen der Bevölkerung gibt es zusätzlich die Warn-App NINA für Smartphones. Mit dieser App des Bundes für Notfall-Informationen können Bürger Warnmeldungen für unterschiedliche Gefahrenlagen am aktuellen Standort wie Gefahrstoffausbreitung oder Großbrände, Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen erhalten. NINA ist kostenlos erhältlich für die Betriebssysteme iOS (aber Version 7.0) bei iTunes, für Android (ab Version 4) im Google Play Store.

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