Der Wahlausschuss der Stadt Dorsten hat am Donnerstag einstimmig über die Zulassung der Wahlvorschläge zur Kommunalwahl am 14. September 2025 entschieden.
Zugelassen wurden die Vorschläge für das Amt des Bürgermeisters sowie für die Wahl des Rates – mit wenigen Ausnahmen: Zwei Wahlvorschläge der Partei Die PARTEI und ein Listenplatz der SPD erfüllten die formalen Voraussetzungen nicht. Alle übrigen Einreichungen wurden ohne Beanstandung angenommen.
Dabei wurden sowohl Vorschläge für die Wahl des Rates als auch für das Bürgermeisteramt geprüft. Mit großer Mehrheit ließ das Gremium den Großteil der eingereichten Listen und Bewerbungen zu. Einzelne Ausnahmen betrafen Unterlagen, die nicht fristgerecht eingereicht oder nicht besetzt worden waren.
Wahlvorschläge für das Bürgermeisteramt zugelassen
Für die Wahl des Bürgermeisters der Stadt Dorsten ließ der Wahlausschuss die Wahlvorschläge von CDU, SPD, GRÜNE, AfD, Die PARTEI und Die LINKE zu. Die FDP hat keinen Vorschlag für das Bürgermeisteramt eingereicht.
Die Reihenfolge der Bewerberinnen und Bewerber auf dem Stimmzettel ergibt sich aus der Nummernfolge ihrer Parteien im Ratswahlverfahren:
- CDU – Tobias Stockhoff
- SPD – Julian Henning Fragemann
- GRÜNE – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich
Ratswahl: Ein Vorschlag nicht zugelassen
Zur Wahl des Rates der Stadt Dorsten wurden die Listen folgender Parteien zugelassen: CDU, SPD, GRÜNE, AfD, Die PARTEI, Die LINKE und FDP. Eine Ausnahme bildet der Wahlvorschlag der Partei Die PARTEI im Wahlbezirk 13: Die vorgeschlagene Kandidatin Emely Loker wurde nicht zugelassen, da trotz Aufforderung nicht alle erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden.
Reservelisten: Zwei Korrekturen
Auch die Reservelisten der genannten Parteien wurden geprüft und zugelassen – mit zwei Einschränkungen:
- Bei Die PARTEI wurde der Reservelistenplatz Nr. 3 (Simon Rodriguez Garcia) nicht berücksichtigt, da eine Zustimmungserklärung fehlte.
- Bei der SPD konnte der Reservelistenplatz Nr. 28 nicht besetzt werden. Die nachfolgenden Bewerberinnen und Bewerber rücken entsprechend auf.
Alle übrigen eingereichten Wahlvorschläge und Listenplätze wiesen keine Mängel auf.
Stimmzettel-Reihenfolge nach Wahlergebnis von 2020
Die Reihenfolge der Parteien auf dem Stimmzettel für die Ratswahl richtet sich nach dem Ergebnis der letzten Kommunalwahl 2020. Parteien und Einzelbewerber, die damals nicht angetreten waren, folgen in alphabetischer Reihenfolge. Für die Bürgermeisterwahl richtet sich die Nummerierung ebenfalls nach der Ratswahlreihenfolge. Parteien ohne Bürgermeisterkandidaten – wie DIE LINKE und FDP – erscheinen nicht gesondert auf dem Stimmzettel.
Fünf Bewerbungen für den Integrationsrat bestätigt
Ebenfalls einstimmig beschloss der Wahlausschuss die Zulassung der Wahlvorschläge für die Integrationsratswahl, die ebenfalls am 14. September stattfindet. Zur Wahl stehen folgende Einzelbewerber und eine Liste:
- Carsten Ebeling
- Husam Al-Hareezi
- „Wir für Chancengerechtigkeit und Integration“
- Safa Emin Yazici
- Selman Gökcen




























