31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 10 an die Kandidaten: Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik auf öffentlichen oder stadteigenen Flächen?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Welche Rolle sehen Sie für erneuerbare Energien wie Windkraft und Photovoltaik auf öffentlichen oder stadteigenen Flächen?
Tobias Stockhoff

„Kurz und knapp: Das machen wir schon. Mit Hochdruck! Nicht nur aus Notwendigkeit, sondern auch, weil es sich auch wirtschaftlich rentiert“.
Julian Henning Fragemann

„Die angesprochenen Bereiche werde ich weiter vorantreiben. Insbesondere Photovoltaik auf öffentlichen oder stadteigenen Flächen ist ausbaubar“.
Claas Römer

„Grundsätzlich sind Windkraft und Photovoltaik für das Gelingen der Energiewende sehr wichtig. Bei der Auswahl geeigneter Flächen spielen viele Faktoren, also auch etwaige Beeinträchtigungen für das Umfeld, eine Rolle. Wir wollen erreichen, dass die Stadt selbst – unter Berücksichtigung der Interessen betroffener Anwohnerinnen und Anwohner – Anlagen betreibt, aber auch die Möglichkeit für Bürgerinnen und Bürger besteht, sich in Energiegenossenschaften zu engagieren“.
Jürgen Chmielecki

(zu dieser Frage keine Antwort erhalten)
Boris Benkhoff

„Die spielen eine entscheidende Rolle. Vielleicht eine gute Möglichkeit das Stadtsäckl zu füllen?“
Maurice Fröhlich

„Erneuerbare Energien müssen langfristig auch auf städtischen Flächen gefördert werden und auch wir müssen vor Ort den Energiewandel fördern. Andere Kommunen fahren etwa ein Beteiligungskonzept der städtischen Gemeinschaft an Windkraftanlagen durch eine Abgabe der Betreiber, die dann in spezielle Fördertöpfe für Vereine oder andere Akteure zivilen Engagements fließen. PV-Anlagen müssen auf städtischen Gebäuden geprüft und nachgerüstet, oder bei Neubauten von vornherein eingeplant werden.“
Morgen stellen wir die 11. Frage: Was wollen Sie tun, um Dorsten für Familien, Jugendliche und junge Erwachsene attraktiver zu machen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























