31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 13 an die Kandidaten: Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungsprozessen verbessern?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Bildung, Jugend und Familien
Wie möchten Sie die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an kommunalen Entscheidungsprozessen verbessern?
Tobias Stockhoff

„Der Ausbau der Bürgerkommune Dorsten ist mir von Anfang an ein Herzensthema gewesen. Wir haben unsere Stadtteilkonferenzen, haben Beteiligungsformate zu vielen Spezialthemen wie Spielplatzausbau, haben mit den Bürgerbudgets und dem Verein „Dorsten dank(t) Dir“ Projekt-Finanzierungen installiert.
Mit dem aktuellen Leitlinenprozess erarbeiten wir transparente und verlässliche Regeln für das Miteinander von Bürgerschaft, Politik und Verwaltung“.
Julian Henning Fragemann

„Die Stadtteilkonferenzen sind derzeit sehr unterschiedlich aufgestellt. Daher fordern wir, dass das Ehrenamt-Management die Ehrenamtlichen in den Stadtteilkonferenzen weitergehend unterstützt. So müssten beispielsweise Schulungen für ehrenamtlich Aktive kostenfrei angeboten werden.
Außerdem sollten die Sprecherinnen und Sprecher der Stadtteilkonferenzen als sachkundige Einwohnerinnen und Einwohner in Ausschüsse entsandt werden, über die der Rat der Stadt entscheidet“.
Claas Römer

„Ich möchte alle Bürgerinnen und Bürger dazu ermutigen, sich selbst in der Kommunalpolitik zu engagieren. Dies ist die beste Gelegenheit, an Vorgängen und Entscheidungen der Stadtverwaltung teilzuhaben.
Wer hierfür keine Kapazitäten hat, soll aber leichter als bisher durch einen städtischen Internetauftritt und ein modernisiertes Ratsinformationssystem in die laufenden Prozesse eingebunden werden“.
Jürgen Chmielecki

„Mehr Bürgersprechstunden.“
Boris Benkhoff

„Menschen sollen per Losverfahren für die Ratsarbeit verpflichtet werden. Sie würden für mindestens ein Jahr voll bezahlt und von ihrer Arbeit dafür freigestellt. Der bisherige Rat mit seinem herkömmlichen Parteiensystem, das die Diversität der Menschen in unserer Stadt nicht abbilden könne, soll abgeschafft werden.“
Maurice Fröhlich

„Die bereits etablierten Stadtteilkonferenzen weiter ausbauen und dafür sorgen das diese mehr Gehör finden. Mehr Austausch zwischen den Bürgschaften und der Verwaltung.“
Morgen stellen wir die Frage: Welche Maßnahmen planen Sie, um die digitale Verwaltung in Dorsten weiter auszubauen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























