Die Einnahmen der Stadt Dorsten entwickeln sich im laufenden Jahr besser als erwartet – zumindest in einigen Bereichen. Das geht aus der Sitzungsvorlage für den Bauausschuss hervor, der am 2. September 2025 tagte.
Grundlage der Zahlen ist der Stichtag 30. Juni 2025. Vor allem die Parkgebühren sowie Verwaltungsgebühren bescheren der Stadt ein erfreuliches Plus. Trotz einzelner Verluste rechnet die Verwaltung damit, dass das Haushaltsjahr 2025 insgesamt positiv abgeschlossen werden kann.
Parken lohnt sich – für die Stadt
Die Einnahmen aus den nicht-steuerpflichtigen Parkgebühren bewegen sich stabil und sollen wie geplant rund 400.000 Euro erreichen. Noch besser läuft es bei den mehrwertsteuerpflichtigen Parkgebühren: Statt der kalkulierten 85.000 Euro dürften bis Jahresende etwa 105.000 Euro zusammenkommen.
Auch bei den Verwaltungsgebühren meldet die Stadt deutliche Mehreinnahmen. Rund 20.000 Euro zusätzlich fließen in die Kasse, hauptsächlich durch Aufbruchgenehmigungen, die im Rahmen des Glasfaserausbaus beantragt wurden. Bei den Gewässerunterhaltungsgebühren ergibt sich zudem ein Plus von 6.300 Euro. Zusammengerechnet ergibt das in diesem Bereich ein sattes Plus von rund 42.000 Euro.
Verluste bei Mieten und Inventarschäden
Nicht überall sieht die Bilanz so erfreulich aus. Bei den Mieten und Nutzungsrechten im Bereich der Parkraumbewirtschaftung bleiben die erwarteten 20.000 Euro bislang komplett aus. Aktuell gibt es schlicht keine aktiven Verträge. Ein kleiner Ausgleich entsteht durch Mehreinnahmen beim Restholzverkauf in Höhe von etwa 7.000 Euro. Dennoch bleibt unter dem Strich ein Minus von rund 1.600 Euro.
Noch deutlicher fällt der Rückgang bei den Einnahmen aus Erstattungen für Inventarschäden im Grünflächenbereich aus. Statt der geplanten 20.000 Euro stehen hier bisher lediglich 1.000 Euro in den Büchern – ein Fehlbetrag von 19.000 Euro.
Positive Gesamtprognose
Trotz dieser Einbußen überwiegt die positive Entwicklung bei Park- und Verwaltungsgebühren. Die Verwaltung zeigte sich im Bauausschuss daher optimistisch, dass die Prognose für das Haushaltsjahr 2025 insgesamt positiv ausfallen wird.




























