31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 26 an die Kandidaten: Was können Sie als Bürgermeister dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse auf lokaler Ebene zu stärken?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Was können Sie als Bürgermeister dazu beitragen, das Vertrauen in demokratische Prozesse auf lokaler Ebene zu stärken?
Tobias Stockhoff

„In der dreifachen Funktion als Leiter der Stadtverwaltung, Vorsitzender des Rates und persönlicher Repräsentant der Stadt muss ich vor allem Vorbild sein, demokratische Regeln befolgen und demokratische Entscheidungen respektieren.
Das ist aber keine Einbahnstraße: Mit unserer stark ausgebauten Bürgerbeteiligung und dem Wandel zur Bürgerkommune erreichen wir zugleich Lösungen, die nicht jedem zu 100 % gefallen, die aber mehrheitsfähig ausgewogen sind.
Julian Henning Fragemann

„Probleme müssen benannt und vor allem konsequent bearbeitet werden, statt zu beschwichtigen, wie es zu oft auf Bundes- und Landesebene der Fall ist! Vertrauen gewinnt man nur durch Transparenz und Offenheit. Dafür stehe ich“.
Claas Römer

„Ich möchte zeigen, dass die Verwaltung modern, handlungsfähig und unbürokratisch arbeiten kann. Außerdem möchte ich Entscheidungen des Rates und der Verwaltung transparenter und bürgerfreundlicher darstellen“.
Jürgen Chmielecki

Ein Bürgermeister darf sich niemals außerhalb des Gesetzes stellen. Ein Bürgermeister ist von der Demokratie ein gewähltes Mitglied der Gemeinschaft. Durch die Einbeziehung in politische Prozesse der Bürger von Dorsten wird die Demokratie gefördert und bewahrt“.
Boris Benkhoff

„Menschen werden per Losverfahren für die Ratsarbeit verpflichtet. Sie werden für mindestens ein Jahr voll bezahlt, von ihrer Arbeit dafür freigestellt.
Der bisherige Rat mit seinem herkömmlichen Parteiensystem, welches die Diversität der Menschen in unserer Stadt nicht abbilden kann, wird abgeschafft“.
Maurice Fröhlich

„Nichts versprechen, was ich nicht halten kann. Und Aufgrund dem aktuellen Rechtsruck im Land stehe ich für knallharte Sozialpolitik. Denn eines ist ja klar.
Die AFD-Nazipartei hat nur so einen Zulauf, weil die Menschen berechtigterweise Sorgen haben und da finden die populistischen Lösungsansätze der Faschisten einen Nährboden. Es muss mit Sozialpolitik dafür gesorgt werden das es den Bürgern wieder spürbar besser geht!“
Morgen stellen wir die Frage 27: Welche Entscheidungen früherer Amtszeiten möchten Sie fortführen und welche gezielt anders gestalten?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























