Die Dorstener Comedy-Reihe in der Galerie der Traumfänger ist beliebter denn je. Schon zum 18. Mal wurden Comedians aus ganz Deutschland ins CreativQuartier eingeladen.

Mit dabei waren der Kölner Sertac Mutlu, Radiomoderator Daniel Storb und der Hamburger Marvin Spencer. Moderator Michael Eller führte durch den Abend und erzählte zwischendurch auch aus seinem eigenen Leben.
Comedy-Preisträger bringen Galerie zum Lachen
Den Abend eröffnete der Kölner Comedian Sertac Mutlu. Direkt zu Anfang beruhigte er das Dorstener Publikum: „Viele tun sich schwer, meinen Namen auszusprechen. Die verrückteste Aussprache, die ich gehört habe, war Sanchez Utlu. Das klingt nach einem spanischen Pornodarsteller!“

Ansonsten erzählte Sertac von seiner Hochzeit, wie er in den Flitterwochen seinen Ehering verloren habe und wie er mit tollwütigen Eichhörnchen in seiner Wohnung umgegangen sei. Wer noch mehr von seinen Geschichten hören möchte, kann ihn auf seiner Tour „Stimmen im Kopf“ im Sommer 2026 live erleben.

Der Storb erzählt von Polizisten und Comics
Als Zweiter trat der Münsteraner Daniel Storb auf, auch bekannt als „Der Storb“. Der Radiomoderator berichtete unter anderem von einem Trip in die USA, wo es zu einer komplizierten Polizeikontrolle gekommen sei. „Eigentlich komme ich ja aus Stuttgart, nur der Cop wusste nicht, wo das liegt. Also sagte ich: You know Porsche? Ja, the Neun-Elfer? Yes, we did the 9-11. Kam leider nicht gut an.“
Nebenbei hat Der Storb gemeinsam mit Comedian Jens Wienand einen Mini-Comic herausgebracht. „Papa ist jetzt arbeitslos“ behandelt Alkoholismus mit viel Witz und humorvollen Bildern, aber auch mit einem ernsten Unterton.

Marvin Spencer sucht das Glück
Marvin Spencer war der letzte Comedian des Abends. Der Hamburger ist halb Jamaikaner, sagt von sich selbst jedoch, dass man ihm das nicht direkt ansehe. „Mein Vater ist schwarz, aber meine Mutter ist so weiß, fast schon transparent, dass ich dabei rausgekommen bin!“
Spencer sucht nach einer Partnerin fürs Leben, hat in letzter Zeit aber immer wieder Pech. So fragt er sich, wie Serienmörder eine Frau finden können, er aber nicht: „Selbst ein Charles Manson, der ein Hakenkreuz auf der Stirn hat und im Knast sitzt, war kurz davor zu heiraten. Dann frage ich mich, bin ich wirklich so schlimm?“





























