Der missio-Truck „Eine Welt – keine Sklaverei“ macht zum Auftakt seiner neuen Deutschlandtour Station in Dorsten. Nach einer halbjährigen Umbaupause schickt missio Aachen seine mobile Ausstellung wieder auf Reisen. Neu an Bord ist dabei ein multimedial gestalteter Raum zum Thema Mica-Abbau in Madagaskar.
Am Dienstag, 10. März, um 9 Uhr findet die Eröffnung des Trucks auf dem Platz der Deutschen Einheit statt. Beteiligt sind beide Ursulinen-Schulen. Den Segen spricht Schulseelsorger Kai Kaczikowski.
Multimedialer Rundgang durch fünf Themenräume
Der Themen-Truck bietet einen rund 25-minütigen Rundgang durch fünf multimedial gestaltete Räume. Geführt werden die Besucher dabei von der virtuellen Begleitfigur „Chris“. Die digitale Stimme stellt Fragen, erklärt Zusammenhänge und regt zudem zum Nachdenken an.
In Gruppen von jeweils drei Personen setzen sich die Gäste mit verschiedenen Formen moderner Sklaverei auseinander. Neben dem neu konzipierten Raum zum Mica-Abbau in Madagaskar geht es um Kakaoanbau in Ghana, Fast Fashion in Bangladesch, Arbeitsbedingungen in deutschen Fleischbetrieben sowie um Ausbeutung auf Kreuzfahrtschiffen.

Neuer Schwerpunkt: Mica-Abbau in Madagaskar
Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Mineral Mica. Madagaskar zählt zu den weltweit größten Lieferländern dieses begehrten Rohstoffs, der unter anderem in Kosmetika, Autolacken und Elektronikprodukten verwendet wird. Der neue Themenraum zeigt zudem, unter welchen Bedingungen Menschen, darunter auch Kinder, in den Abbaugebieten arbeiten.
Die Ausstellung macht deutlich, dass moderne Sklaverei kein fernes Problem ist. Sie steht in direktem Zusammenhang mit globalen Lieferketten und unserem Konsumverhalten in Deutschland.
Besuch für Schulen in Dorsten
Bis Freitag, 13. März, können angemeldete Klassen des St. Ursula Gymnasiums und des Petrinums den Truck besuchen. Eine Woche später, vom 16. bis 20. März, steht die mobile Ausstellung dann auf dem Schulhof der St. Ursula Realschule.
Mit dem Start in Dorsten setzt missio Aachen ein deutliches Zeichen. Die Ausstellung will informieren, sensibilisieren und zum Handeln motivieren. Ziel ist es, Zusammenhänge sichtbar zu machen und junge Menschen für globale Verantwortung zu stärken.




























