Die aktuellen Spritpreise in Dorsten aufgrund des Iran-Krieges sorgen derzeit für Gespräche an der Kasse. Immer wieder kommen Kunden morgens in den Hoyer Tank-Treff in Dorsten und äußern ihren Unmut über die hohen Kosten. Fragen wie „Warum ist das schon wieder so teuer?“ oder „Wie könnt ihr nur?“ gehören inzwischen zum Alltag.
Der Ton bleibt dabei allerdings fast immer freundlich. Die Leute seien zwar verärgert, aber nicht bösartig, betont Iris Gremme, Mitarbeiterin der Tankstelle im Gewerbegebiet Dorsten-Ost. Der Frust richte sich weniger gegen das Personal, sondern eher gegen eine Entwicklung, die viele nicht mehr nachvollziehen können.
Kleine Beträge, statt vollem Tank: Spritpreise in Dorsten im Blick
Deutlich spürbar ist vor allem ein verändertes Tankverhalten. Viele Kunden füllen ihren Tank nicht mehr komplett und passen ihr Tankverhalten an die Spritpreise in Dorsten an. „Oft sind es nur noch 20 oder 30 Euro“, berichtet Gremme. Dahinter steckt vor allem ein Gedanke: Die Hoffnung, dass die Preise bald wieder sinken könnten.
Tankstelle kann keine Hoffnung schüren
So verständlich diese Erwartung ist, für Prognosen fehlt auch den Beschäftigten jede Grundlage.
„Wir können keine Hoffnung schüren, weil wir selbst nicht wissen, was kommt“, erklärt Iris Gremme. Die Preisentwicklung sei für Kundschaft und Mitarbeitende gleichermaßen schwer einzuschätzen.

Großer Andrang vor der Erhöhung der Spritpreise in Dorsten
Besonders deutlich wurde das in den Tagen vor den jüngsten Preissteigerungen. Der Andrang sei zu dieser Zeit besonders groß gewesen.
„Alle wollten noch schnell volltanken“, erzählt Gremme und muss dabei schmunzeln. „Auch wir selbst“.
Die Situation habe gezeigt, wie die Menschen auf angekündigte oder erwartete Preissteigerungen reagieren. Wer befürchtet, dass es teurer wird, kommt lieber früher als später.
Preisdruck trifft auch das Team
Dabei trifft die Entwicklung der Spritpreise in Dorsten die Mitarbeitenden ganz persönlich. Denn auch sie sind auf ihr Auto angewiesen und müssen die gleichen Preise bezahlen wie alle anderen.
„Wenn wir die Preise selbst machen könnten, wären sie natürlich niedriger“, sagt Gremme. „Schließlich müssen wir selbst zu diesen Preisen tanken.“
Verständnis auf beiden Seiten
Trotz aller Verärgerung bleibt das gegenseitige Verständnis spürbar. Die meisten Kunden wissen, dass die Tankstellen vor Ort keinen Einfluss auf die Höhe der Spritpreise haben. Und das Personal weiß, wie sehr steigende Kosten den Alltag belasten.




























