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Durch richtiges Training Verletzungen vermeiden

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Foto:„Krimpmann“ - „KKRN_Foto_Nachbericht – Verletzungsprävention im Handball“: Übungsleiterin Petra Völker (links) schaut zu, wie Philipp Berg von der PSV Recklinghausen auf der Matte eine Übung vorführt.

Kreissportbund Recklinghausen und St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten informierten

Handball ist ein schneller Sport mit vielen Zweikämpfen, bei dem Verletzungen vorprogrammiert scheinen. Gerade ein Kreuzbandriss kommt bei Handballspielern oft vor. Er kann durch das Landen nach dem Sprung, durch plötzliches Abstoppen oder aber bei Drehbewegungen entstehen und dazu führen, dass ein Handballspieler gleich mehrere Monate ausfällt.

„Daher ist es wichtig, vorzubeugen und es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Studien belegen, dass präventive Trainingsmaßnahmen helfen können, das Risiko von Verletzungen im Handballsport deutlich zu reduzieren“, erklärt Privat-Dozent Dr. Mike H. Baums, Chefarzt der Klinik für Chirurgie, Fachbereich Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten.

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Wie sich Sportverletzungen durch Präventionsprogramme im Handball genau vermeiden lassen, zeigte der Chefarzt am vergangenen Samstag gemeinsam mit dem Kreissportbund Recklinghausen. Im Rahmen des Programms „BEWEGT GESUND bleiben in NRW“ veranstalteten das Krankenhaus und der Kreissportbund einen vierstündigen Workshop aus Theorie und Praxis mit dem Handballklub HSC Haltern-Sythen, zu dem alle Handballvereine aus dem Kreis sowie deren Trainer, Vereinsbetreuer, Ärzte und Physiotherapeuten eingeladen waren.

Im Rahmen des theoretischen Teils erläuterte Priv.-Doz. Dr. Baums den Teilnehmern zunächst, worauf es bei der Prävention aus medizinischer Sicht ankommt. Er zeigte anhand von Statistiken, wie oft Handballer tatsächlich von Verletzungen betroffen sind, warum Prävention so schwierig ist und wie sich einem Sportunfall durch ein gezieltes Präventionsprogramm entgegenwirken lässt.

„Als Sportmediziner möchten wir uns nicht erst um unsere Patienten kümmern, wenn es bereits zu spät ist. Wir möchten ihnen von Anfang an helfen, Verletzungen vorzubeugen“, so Dr. Baums. Im Anschluss an seinen Vortrag folgte ein praktischer Teil, bei dem die Geschäftsführerin des Kreissportbundes Recklinghausen, Petra Völker, und ihr Team die Präventionsübungen nicht nur theoretisch vorstellten, sondern sie auch direkt mit den Teilnehmer durchführten.

Über 30 Interessierte nahmen an dem Workshop teil: Sie erhielten viele neue Einblicke und lernten, wie sie auf dem Feld Verletzungen vermeiden können. Viele Teilnehmer erkundigten sich auch nach einer Wiederholung. „Wir sind sehr dankbar für eine so positive Resonanz und froh, dass dieses Konzept auf großes Interesse bei den Handballvereinen gestoßen ist.

Außerdem hoffen wir, gemeinsam mit Dr. Baums in Zukunft noch weitere Projekte angehen zu können“,  freut sich Völker. „Auch unsere Abteilung hofft auf eine fortwährende Kooperation mit dem Kreissportbund und möchte den Spielern gern vor und während der Saison eine praktische Betreuung anbieten“, bestätigt Dr. Baums. www.kkrn.de

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