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500 000 Euro für Sanierung an den St. Ursula-Schulen

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Stadtverwaltung möchte Sanierungen an den St. Ursula-Schulen fördern


Für das Gymnasium und die Realschule sollen 500 000 Euro zur Verfügung gestellt werden

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Dorsten (pd). Die Stadtverwaltung Dorsten möchte der Stiftung St. Ursula für die Unterhaltung der St. Ursula-Schulen für die nächsten fünf Jahre einen Zuschuss in Höhe von 500 000 Euro gewähren. Die Zahlung soll auf ein Treuhandkonto erfolgen. Über den Antrag wird der Rat der Stadt Dorsten in der Sitzung am 18. Dezember abstimmen.

Wir haben uns auf den Weg gemacht

Vereinbart werden soll, dass die städtischen Mittel nur in dem Umfang eingesetzt werden dürfen, in dem es der Stiftung gelingt, zusätzlich Eigenmittel in gleicher Höhe einsetzen zu können. Das heißt: Stünden der Stiftung 100 000 Euro zur Verfügung, würde die Stadt Dorsten aus dem Topf weitere 100 000 Euro an Mitteln gewähren, sodass für den Bauunterhalt der Schulen 200 000 Euro eingesetzt werden könnten.

„Wir haben uns auf den Weg gemacht, die Lernbedingungen in unseren Schulen Stück für Stück zu verbessern. Es ist uns wichtig, dass das auch bei den privaten Schulen ankommt. Sie sind eine wichtige Ergänzung in unserer Schullandschaft“, sagt Bürgermeister Tobias Stockhoff.

Digitale Infrastruktur soll verbessert verbessert

Fast 5,5 Millionen Euro hat die Stadt Dorsten zuletzt für die Sanierung der ehemaligen Geschwister-Scholl-Hauptschule investiert, die jetzt das Zuhause der Agathaschule ist. In die Sanierung des Gymnasiums Petrinum fließen rund 2 Millionen Euro. Darüber hinaus wird in allen Schulen nach und nach die digitale Infrastruktur verbessert. 

Anders als städtische Schulen, betont Tobias Stockhoff, haben weder das Gymnasium St. Ursula noch die St. Ursula Realschule von Förderprogrammen wie „Gute Schule 2020“ profitiert.

Ein gewisser Sanierungsbedarf würde sich aber eben auch in diesen Schulen abzeichnen. „Daher ist es gut, wenn wir der Stiftung St. Ursula Geld aus dem zu erwartenden Haushaltsüberschuss für das Jahr 2019 für notwendige Sanierungen an den Schulen zur Verfügung stellen können“, sagt der Bürgermeister.

Außerdem weist er darauf hin, dass Schulen, die sich in privater Trägerschaft befinden, eine Entlastung für den städtischen Haushalt darstellen. Schließlich ist die Stadt weder für die Unterhaltung noch für den Betrieb dieser Schulen verantwortlich. 

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