StartDigitales RathausFrohe Botschaft - Kein Covid-19 Erkrankter mehr in Dorsten

Frohe Botschaft – Kein Covid-19 Erkrankter mehr in Dorsten

Veröffentlicht am

Liebe Dorstenerinnen und Dorstener, wir haben anlässlich des Pfingstwochenendes eine wirklich positive Botschaft durch das Kreisgesundheitsamt Recklinghausen erhalten:

In unserer schönen Stadt gibt es keinen Menschen mehr, der aktuell noch an Corona bzw. Covid19 erkrankt ist.

Anzeige
Anzeige von Ohrwerk Hörgeräte: Fit im Ohr. Fit für den Alltag.

In Dorsten wurde der erste Fall einer Corona-Infektion im Kreis Recklinghausen nachgewiesen. In den ersten Wochen sind die Zahlen in unserer Stadt stark angestiegen und leider mussten wir mit den Angehörigen auch um den ersten Menschen im Kreis trauern, der dieser Infektion verstorben ist.

Nach Datteln ist Dorsten nun die zweite Stadt im Kreis, in der es keine einzige „aktive“ Infektion mehr gibt. Die Dorstener Zeitung spricht von der „Corona-Null“.

Das ist eine gute Nachricht! Insbesondere, nachdem Dorsten anfangs von der Pandemie „voll erwischt“ wurde, insbesondere durch Reiserückkehrer aus den Skiorten Österreichs.

Um ein Bild aus dem Sport zu gebrauchen: Die ersten zehn Spiele verloren und jetzt Tabellenführer.

Inwieweit dazu örtliches Geschehen beigetragen hat, mögen Wissenschaftler abschließend beurteilen. Ich denke, dass wir mit unseren Maßnahmen, mit den intensiven Kontrollen des vergrößerten Ordnungsdienstes, mit unseren umfangreichen Informations- und Aufklärungskampagnen dazu beigetragen haben, sicherlich auch mit rigorosen Maßnahmen wie dem Abbau von Geräten auf Spielplätzen.

Disziplinierte Bürger

Vor allem aber haben sich die Bürgerinnen und Bürger sehr diszipliniert an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten. Dafür können und müssen wir Danke sagen – ganz besonders im Namen aller Menschen, die sich dadurch nicht mit Corona Infiziert haben.

Die „Corona-Null“ darf nun aber nicht zu Leichtsinn verführen. Alle Lockerungen und die Rück-kehr zu einer gewissen Normalität stehen unter Vorbehalt. Wir sehen auch in diesen Tagen, dass die Zahlen an einzelnen Hotspots ganz schnell wieder in die Höhe schießen können.

Ich würde mir wünschen, dass uns allen die Abstands- und Hygieneregeln so in Fleisch und Blut übergehen und zu einer lockeren Selbstverständlichkeit werden, so dass es bei uns in Dorsten möglichst bei der „Corona-Null“ bleibt.

Es war ein gemeinsam erarbeiteter Erfolg.
Jetzt muss es auch ein gemeinsamer Erfolg bleiben.
Hier sind wieder alle Menschen gefordert.

Diese positive Botschaft und auch meine Bitte passend wunderbar zum Pfingstfest.

Nach Christi Himmelfahrt sind die Jünger Jesu auf sich gestellt. Sie schließen sich ein. Verstecken sich. Pfingsten aber erkennen und schätzen sie nach biblischen Erzählungen gestärkt durch den Heiligen Geist ihre neue Freiheit und ihre Selbstverantwortung.

„Freiheit in Verantwortung“ – so könnte man das Ganze zusammenfassen. Ich glaube, wir befinden uns in einer ähnlichen Situation als Stadtgesellschaft. Durch verschiedene Maßnahmen wurden gerade zu Beginn unsere individuellen Freiheiten durch den Staat eingeschränkt.

In den letzten Wochen haben wir diese Freiheiten Schritt für Schritt zurückerhalten. Jetzt müssen wir diese mit einer großen Eigenverantwortung wahrnehmen und ausgestalten.

Dabei hilft uns vielleicht ein schönes Beispiel, welches ich gestern gehört habe:

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit dem Auto eine wundervolle Straße ohne jedes Schlagloch mit hoher Geschwindigkeit entlang – quasi unser Leben vor Corona.

Plötzlich sehen Sie eine schreckliche Wegstrecke vor sich mit tiefen und aus der Ferne nicht wirklich zu beurteilenden Schlaglöchern. Hier denke ich an die schrecklichen Bilder der überfüllten Krankenhäuser in der italienischen Stadt Bergamo oder an die Kolonnen von Leichenwagen in New York.

Was würden Sie jetzt machen? Genau, sie machen eine Vollbremsung. Vielleicht etwas zu hart, aber sie stoppen sicher vor der schlechten Wegstrecke und bringen sich nicht unnötig in Gefahr – vergleichbar ist hier sicherlich der s. g. Shutdown im März.

Wie würde es jetzt weiter gehen? Da Sie die Strecke immer noch nicht genau beurteilen können, werden Sie langsam anfahren und sich vorsichtig vortasten. Sie werden Schritt für Schritt die Geschwindigkeit erhöhen, aber stets wachsam bleiben, ob die Strecke wieder schlechter wird. Ein Bild für das langsame Zurücknehmen von staatlichen Vorgaben und Einschränkungen.

Wir wissen noch nicht genau, wie sich der Straßenzustand – also die Corona-Pandemie – in den nächsten Wochen und Monaten entwickeln wird. Aber eins ist sicher, wenn wir genauso voraus-schauend und eigenverantwortlich fahren, wie in dem Bild eben, dann wählen wir gemeinsam einen verantwortungsvollen Weg in und aus der Krise.

Ich bin mir sicher, dass uns das als Stadtgesellschaft gemeinsam gelingen wird – wie uns schon Vieles in dieser Stadt gemeinsam gelungen ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Lieben von Herzen ein frohes und gesegnetes Pfingstfest 2020!

Beim Laden des Videos werden Daten an YouTube/Google uebermittelt.

Neuer WhatsApp-Kanal

Abonnieren Sie unseren WhatsApp-Kanal unter https://bit.ly/dorstenonline für aktuelle Infos. Wir bieten lokale Nachrichten, Event-Infos, Polizeimeldungen und mehr.

NEUSTE ARTIKEL

Östricher Bürgerforum sucht Talente für den Dorstener Kultursommer

Musik, Comedy, Theater oder Tanz: Beim Dorstener Kultursommer haben Künstlerinnen und Künstler die Möglichkeit, ihr Können vor Publikum zu präsentieren. Das Östricher Bürgerforum lädt am...

Mehr Personal an NRW-Schulen: Höchster Zuwachs seit über 40 Jahren

Die Personalausstattung an den Schulen in Nordrhein-Westfalen hat einen neuen Höchststand erreicht. Nach Angaben des Schulministeriums arbeiten heute rund 12.600 Menschen mehr an den Schulen...

Dorsten setzt Strategie gegen Eichenprozessionsspinner fort

Dorsten setzt 2026 weiter auf feste Prioritäten und den digitalen Raupenmelder gegen Eichenprozessionsspinner.

Raub am Bahnhof Dorsten: Polizei sucht zwei Tatverdächtige mit Öffentlichkeitsfahndung

Nach einem Raub am Dorstener Bahnhof sucht die Polizei mit einer Öffentlichkeitsfahndung nach zwei bislang unbekannten Tatverdächtigen. Sie sollen am Nachmittag des 22. Februar 2026...

Klick mich!