StartGesundheitCovid-19Systemauslastung bei der Terminausausgabe für Corona-Schutzimpfung

Systemauslastung bei der Terminausausgabe für Corona-Schutzimpfung

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Terminvergabe Corona-Schutzimfpung Ü80: Hohes Anruferaufkommen bei der Hotline führen zu erheblichen Verzögerungen

Bis Anfang April stehen nach aktuellem Stand rund 560.000 Impfstoffdosen zur Verfügung

Die Gruppe der Impfberechtigten, die ab heute und in den kommenden Wochen Termine vereinbaren können, umfasst in Nordrhein-Westfalen fast eine Million Menschen. Trotz der gewaltigen Call Center-Kapazitäten mit rund 1.200 Mitarbeitern für die Termin-Telefonie und den eigens zur Terminbuchung geschaffenen Online-Portalen sei das Aufkommen der Anrufer so groß, dass es bei der Terminvergabe zumindest zum Start zu Engpässen gekommen sei, teil die Kassenärztliche Vereinigung am Montag mit.

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Extrem hohe Zugriffszahlen

Die Terminbuchungen für die Corona-Schutzimpfung habe so extrem hohe Zugriffszahlen auf den Webseiten zur Buchung einer Corona-Impfung und ein hohes Anruferaufkommen bei der Hotline 116 117, dass dies aktuell zu erheblichen Verzögerungen bei der Terminbuchung für die über 80-jährigen Impfberechtigten in NRW führe. Dies bedeute längere Wartezeiten bei Anrufen und Verzögerungen sowohl beim Aufrufen der Webseiten als auch bei der Bestätigung von Terminen per E-Mail.

Es wird unter Hochdruck an der Beseitigung der Engpässe gearbeitet und die KVen bitten mit Blick auf die derzeitige Systemauslastung alle, die einen Termin buchen möchten, um Geduld. Alle, die die Möglichkeit haben, einen Termin zu einem späteren Zeitpunkt zu buchen, sollten von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

116 117 nicht zusätzlich belasten

Wichtig: Alle, die laut Corona-Impfverordnung nicht zur Gruppe der über 80-Jährigen gehören, werden ausdrücklich gebeten erst dann anzurufen, wenn auch für sie die Terminvergabe startet. Zudem sollten die telefonischen Anmeldemöglichkeiten für eine Corona-Impfung vor allem zur Terminvermittlung und nicht für allgemeine Fragen zur Corona-Impfung in Anspruch genommen werden, um die Leitungen nicht zusätzlich zu belasten. Die telefonische Terminvergabe ist täglich zwischen 8 und 22 Uhr möglich, online rund um die Uhr.

Jeder erhält eine Impfung

„Niemand muss sich Sorgen um seine Impfung beziehungsweise seinen Termin machen. Es ist ausreichend Zeit und Vorlauf für die Terminvergabe, zumal es bis Ende April dauern wird, bis wir allein die Gruppe der über 80-Jährigen mit Blick auf die verfügbaren Mengen an Impfstoff ein erstes Mal geimpft haben. Jeder, der geimpft werden möchte, wird drankommen, aber eben nicht sofort. Niemand muss befürchten, zu spät zu kommen. Wir gehen davon aus, dass wir in den kommenden Wochen weitere Impfstoffdosen erhalten werden, wodurch sich auch die Terminkapazität erhöhen wird“, erklären Dr. Frank Bergmann und Dr. Dirk Spelmeyer, Vorstandsvorsitzende der KV Westfalen-Lippe.

Die Impfstoffmengen reichen zunächst, um ab dem 8. Februar pro Woche etwa 70.000 Menschen in Impfzentren in Nordrhein-Westfalen zu impfen. Bis Anfang April stehen damit nach aktuellem Stand rund 560.000 Impfstoffdosen zur Verfügung.

Informationen zum Thema „Vereinbarung von Impfterminen“ gibt es im Internet unter https://www.corona-kvwl.de.

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