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Erste Mitarbeiter im St. Elisabeth-Krankenhaus geimpft

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Lang ersehnter Startschuss für Corona-Schutzimpfung. Erste Mitarbeiter im St. Elisabeth-Krankenhaus Dorsten geimpft

Nach großer Enttäuschung über die verspätete Versorgung mit der ersten Impfstoff-Lieferung konnte das Dorstener Krankenhaus am Montag, den 1. Februar endlich damit beginnen, sein Personal gegen das Coronavirus zu impfen.

Insgesamt 254 Dosen erhält das Krankenhaus für die Impfaktion vom Gesundheitsamt des Kreises Recklinghausen.

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Die lang ersehnte Ankunft des Impfstoffs

Im Impfzentrum des St. Elisabeth-Krankenhauses, einem ehemaligen OP-Saal, bekamen zunächst diejenigen Beschäftigten das Mittel gespritzt, bei denen das größte Ansteckungsrisiko besteht. Das sind ärztliche und pflegerische Mitarbeiter von der Intensivstation, Notaufnahme, Isolierstation und weiteren Bereichen wie den Lungenfachabteilungen, in denen Kontakt mit Covid-19-Patienten besteht. „Wir freuen uns sehr über die Ankunft des lang ersehnten Impfstoffs, der für unsere Mitarbeiter in dieser noch nie da gewesenen Situation für mehr Sicherheit sorgt“, so Burkhard Wegener, Koordinator des Impfzentrums und Chirurgische Leitung der Zentralen Aufnahme am Dorstener Krankenhaus.  

Cornelia Wienand, Leitende Pflegekraft der Zentralen Aufnahme am St. Elisabeth-Krankenhaus, freut sich als eine der Ersten die Coronvirus-Schutzimpfung von Burkhard Wegener, dem Chirurgischen Leiter der Zentralen Aufnahme am Dorstener Krankenhaus, erhalten zu haben. (Foto: KKRN GmbH)

KKRN-Kampagne zur Corona-Schutzimpfung

Zu Beginn war die Impfbereitschaft der Mitarbeiter im St. Elisabeth-Krankenhaus aufgrund des stark beschleunigten Zulassungsprozesses verhalten. Es gab Vorbehalte, sodass sich nur etwa die Hälfte impfen lassen wollte. „Um die Impfbereitschaft zu steigern, setzen wir auf Aufklärung. Vor kurzem starteten wir eine große KKRN-Kampagne zur Corona-Schutzimpfung. Auf unserer Homepage, in der Presse und in den sozialen Medien stellen wir aktuell Mitarbeiter vor, die sich für die Impfung gegen das Coronavirus aussprechen und ihre persönlichen Gründe dafür vorstellen und bieten auch intern eine Mitarbeiter-Sprechstunde zum Thema Corona-Schutzimpfung an“, erläutert Guido Bunten, kaufmännischer Betriebsleiter des St. Elisabeth-Krankenhauses.

Umfangreiche Aufklärung rund um die Impfung

Damit möchte der KKRN-Klinikverbund Mitarbeiter, aber auch alle anderen Bürger von der Impfung überzeugen und ihnen ihre Ängste und Sorgen rund um die Schutzimpfung nehmen. „Wir bekommen sehr viele Nachfragen zu diesem Thema. Damit sich möglichst jeder ausreichend über die Impfung informiert fühlt, klären wir umfangreich auf unserer Homepage auf und stellen verlässliche Informationen aus seriösen Quellen zur Verfügung“, unterstreicht Guido Bunten.

Impfung zur Bekämpfung der Pandemie

Auch der ärztliche Direktor des Krankenhauses, Privatdozent Dr. Wilhelm Gross-Weege, sieht in der Aufklärung zur Impfung einen elementaren Part zur Bekämpfung der Pandemie: „Nur durch die Bereitschaft zur Impfung und durch ausreichend Impfstoff können wir mit der gewünschten Immunität die Pandemie bekämpfen. Genau wie die Abstands- und Hygieneregeln sind diese Maßnahmen dringend notwendig, um künftig wieder weitestgehend zur Normalität zurückzukehren“, bemerkt der ärztliche Direktor. Mittlerweile nimmt der Klinikverbund ein gesteigertes Interesse an der Impfung wahr – die Bereitschaft nimmt täglich zu und das Vertrauen wächst, nicht zuletzt angesichts der hohen Zahl an Impfdosen, die weltweit bereits mit einer sehr guten Immunantwort und nur gering beobachteten Nebenwirkungen verabreicht wurden.

Weitere Informationen rund um Corona, die Schutzimpfung und die Kampagne finden Interessierte auf der Homepage des Klinikverbundes unter www.kkrn.de sowie auf dem krankenhauseigenen Facebook- und Instagram-Kanal.

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