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Francesca Faedda engagiert sich im Stadtdialog

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Stadtdialog: Ein Appell an Menschenwürde, Demokratie und Respekt

Francesca Faedda lernte ich letztes Jahr beim Treffen der Mitglieder der Unternehmerinnen-Lounge kennen. Diese Frauen stehen unter anderem für Respekt und Wertschätzung für einander. Daher war ich nicht sonderlich erstaunt zu hören, dass sich Francesca auch im Stadtdialog engagiert, bei dem es genau um diese Werte geht.

Menschenwürde, Demokratie und Respekt

Der Stadtdialog ist ein Dorstener Appell Menschenwürde, Demokratie und Respekt im Alltag zu achten und zu beachten. Dazu wurden am 27. September 2019 von der Stadt Dorsten in Zusammenarbeit mit den einzelnen Stadtteilkonferenzen zehn Punkte in einer Erklärung zusammengefasst. Diese Erklärung stieß bei den Dorstenern auf eine sehr große Resonanz, sichtbar durch die zahlreichen Unterschriften unter den Appell.

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Respekt und Selbstverpflichtung

„Was können wir gemeinsam, was kann ich alleine tun, um das soziale Miteinander in Dorsten zu verbessern?“ Diese Frage stellte sich auch Francesca. Sie entschied sich mit ihren Mitstreitern in der Arbeitsgruppe „Dezentrale Präsenzaktionen“, das Thema Respekt zu vertiefen und gemeinsam mit Dorstener Bürgern aktiv mit Leben zu füllen. Die engagierten Ehrenamtler bieten dazu Vereinen, Nachbarschaftshilfen oder Stadtteilkonferenzen eine Zusammenarbeit an, um Respekt in unser aller Alltag zu integrieren.

„In dieser Selbstverpflichtung führt ein ‚man müsste‘ zum ‚ich werde‘, wie Bürgermeister Tobias Stockhoff in der Dokumentation des Stadtdialogs betont. Um die Grundwerte Demokratie, Menschenwürde und Respekt bereits früh zu vermitteln, setzt die Stadt Dorsten in Kindergarten und Grundschulen an.

Mit Zivilcourage gegen Respektlosigkeiten

Francesca Faedda möchte nicht als Besserwisserin auftreten. Sie möchte mit Bürgern in Kontakt treten, sie dazu animieren, mit Zivilcourage den vielen Respektlosigkeiten entgegenzutreten. „Dazu reichen schon kleine Schritte aus, damit beispielsweise Schiedsrichter gefahrlos vom Fußballplatz gehen können. Verfeindete ‚Lager‘ können auf respektvolle Weise ihre Zugehörigkeit zeigen und einen Sieg anerkennen als das, was es ist: ein Erfolg des momentan besseren Sportlers oder Politikers.“

Was du nicht willst, das man dir tu‘, …

Es ist ohne Weiteres möglich, im Internet konträr untereinander zu kommunizieren, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern freundlich gesinnt gegenüber zu treten sowie das Eigentum anderer zu achten. Respekt zu zeigen, bedeutet aber auch, respektvolles Verhalten vorzuleben.
„Ich reflektiere oft, ob mein Verhalten anderen gegenüber richtig ist und frage mich, ob und wie ich es ändern kann“, erwähnt die Östricherin und fährt fort: „Ich finde es toll zu sehen, dass nicht nur ich so denke, denn in dieser Hinsicht hat sich in Dorsten bereits viel zum Positiven verändert.“
Das alte Sprichwort „Was du nicht willst, das man dir tu‘, das füg‘ auch keinem anderen zu“ ist heute aktuell wie eh und je.

Respekt im Alltag

Mit Respekt seinem Gegenüber wird das Zusammenleben friedlicher und angenehmer. Dazu gehört, die Meinung oder das Eigentum anderer Mitbürger zu respektieren, ebenso den Glauben oder die Privatsphäre.

Aber auch kleine Gesten, wie älteren Menschen einen Platz anzubieten oder einem Kunden, der es sehr eilig hat, an der Kasse den Vortritt zu lassen, tragen zu einem angenehmeren Zusammenleben bei. Wir werden alle älter, haben es alle einmal sehr eilig oder sind irgendwo mal fremd. Wie möchten wir selbst dann behandelt werden?

Das Thema Respekt macht aber auch nicht bei der Stadtverwaltung im Dialog mit den Bürgern halt. Auch die dort Verantwortlichen überprüften ihre Textbausteine hinsichtlich darauf, wie sie von den Bürgern wahrgenommen werden.

Und last but not least gilt es auch der Natur gegenüber respektvoll zu sein. Das ist besonders Francesca Faedda wichtig. „Ich nehme so oft es geht das Rad und achte darauf, Äste und Blätter nicht abzureißen, nur um damit gedankenlos zu spielen. Wir ziehen unsere Energie aus der Natur. Wir sind ein Teil davon und müssen sie daher auch respektieren“, bringt sie es auf den Punkt.

Sie kennen den Stadtdialog noch nicht und möchten sich gerne mit Ihrer Unterschrift dazu bekennen oder sich dort auch gerne engagieren? Sie finden ihn auch online unter www.dorsten.de/Stadtdialog

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