Die Grünen stoßen mit ihrer Forderung nach einer öffentlichen Entschuldigung beim SPD-Chef auf taube Ohren.
Der hatte die Nominierung der Grünen-Ratsfrau Kim Wiesweg zur Gleichstellungsbeauftragten als „politisch motivierten Schachzug“ bezeichnet.
Jetzt geht der Clinch zwischen beiden Parteien offenbar in die nächste Runde. Denn SPD-Fraktionschef Friedhelm Fragemann legt nach: „Für eine Entschuldigung besteht für mich keinerlei Anlass. Ich habe die formale Qualifikation der Kandidatin (Kim Wiesweg, Anm. der Red.) nicht bezweifelt, aber dass diese Personalie durch den schwarz-grünen Kuschelkurs der letzten Monate atmosphärisch vorbereitet wurde, steht für mich außer Frage. Wer allerdings glaubt, dass die Besetzung der Gleichstellungsstelle ohne vorherige diesbezügliche Kontakte erfolgt ist, der glaubt auch an den Weihnachtsmann“.
Inzwischen hat auch die Rücknahme einer Einladung an die SPD-Fraktion zum Gespräch über den Grünen-Antrag zum Thema „Sicherer Hafen für Geflüchtete“ für weitere atmosphärische Störungen. Fragemann spricht von einer „kleinkarierten Reaktion“, die „nicht für die Souveränität der Kandidatin“ spreche und kündigt nun einen eigenen SPD-Vorstoß zum Thema an.




























