Die Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt ist Geschichte: Mit eindeutigem Ergebnis stimmten die Mitglieder von „Sag JA! zu Dorsten“ für die Fusion mit der DIA.
Am 28. April hatte „Sag JA! zu Dorsten“ zur Mitgliederversammlung eingeladen, und – so viel sei bereits jetzt verraten – es wurde voller als in den Vorjahren. Nun ist die Mitgliederversammlung eines Vereins in aller Regel keine besonders spannende Angelegenheit. Sie folgt dem stets gleichen Prozedere, das von der jeweiligen Satzung vorgegeben ist. Die Kassierer legen ihre Berichte vor, die Vorsitzenden werfen einen Blick zurück ins abgelaufene Jahr und geben einen Ausblick auf geplante Aktivitäten in der Zukunft. Wenn man Glück hat, wird es zumindest gesellig.
Entscheidung fiel eindeutig aus
Möglicherweise wäre es auch bei „Sag JA! zu Dorsten“ in diesem Jahr nicht viel anders gelaufen. Doch diesmal ging es um mehr als Berichte oder die Wahl des Vorstands. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, ob die Vereinsmitglieder dem Plan zustimmen würden, mit der Dorstener Interessengemeinschaft Altstadt e. V. (DIA) zu verschmelzen, bzw. diese in sich aufzunehmen, wie es der Notar Dr. Schulte formulierte, als er die juristischen Formalitäten dieses Schritts erläuterte.
Bereits am Dienstag hatten die Mitglieder der DIA für diesen Schritt votiert, jetzt gaben auch die Mitglieder von „Sag JA! zu Dorsten“ ein Daumen hoch. Bei einer Enthaltung und keiner Gegenstimme fiel die Entscheidung eindeutig aus.
Dagegen wurden zwei weitere, ebenso deutlich beschlossene Änderungen, fast schon zur Randnotiz. Mitgliedschaften können zukünftig halbjährlich zum 30. Juni und zum 31. Dezember gekündigt werden und der gute, alte Vereinsbeitrag wird aus fiskalischen Gründen zur Umlage.

Sprachrohr für noch mehr Unternehmen
Lediglich vier Seiten umfasst der Vertrag, der nächste Woche unterschrieben wird. Das Ergebnis macht „Sag JA! zu Dorsten“ zu einer stark wachsenden Interessensgemeinschaft, die sich zukünftig leichter Gehör verschaffen und ihre Ideen für Dorsten noch effektiver umsetzen kann. Nicht nur die DIA-Mitglieder verstärken ab dem 1. Juli „Sag JA! zu Dorsten“, auch das aktuelle Vereinsvermögen der DIA, immerhin 35.000 €, geht in die neue Verbindung ein.
Neuer Vorstand für Sag JA! zu Dorsten
Mit dem Verein wächst auch der Vorstand, der nach den Wahlen auf rund zehn Beisitzer verstärkt werden konnte. Björn Wesler wurde in seinem Amt als 1. Vorsitzender bestätigt. Allerdings stand Susanna Schönrock-Klenner nicht mehr für eine weitere Amtszeit als 2. Vorsitzende zur Verfügung. An ihre Stelle wählten die Mitglieder den von der DIA neu dazukommenden Manfred Hürland. Er wird gemeinsam mit dem in seinem Amt bestätigten Klaus Schmitz die Stellvertreter-Funktion an der Seite von Björn Wesler übernehmen.
Bestätigt wurde auch Ludwig Minnebusch als Schatzmeister. Neu im Amt ist dagegen Sebastian Blume als Schriftführer. Die bisherige Schriftführerin Claudia Michel bleibt dem Vorstand aber als Beisitzerin erhalten. In dieser Position fungieren auch Susanne Blume, Ulrich Böcker, Jürgen Bandura und Raimund Enning. Dazu kommen von der DIA Stephanie Dornhege, Andreas Körmann sowie Lorenzo Köller und Benjamin Risthaus aus Rhade. Der zehnte Beisitzer im Bunde ist Horst Gudella.
Derart gut aufgestellt hat sich „Sag JA! zu Dorsten“ für die Zukunft einiges vorgenommen. Um weiter an Einfluss zu gewinnen und zum Sprachrohr für noch mehr Unternehmen zu werden, sollen Kaufleute und deren Interessensvertretungen aktiv zur Beteiligung angeregt werden.




























