
In der Nacht zum 27. Mai wurde der Friedhof St. Agatha in Dorsten auf eine Weise geschändet, die sprachlos macht.
Dass mal ein einzelner Metallbuchstabe entwendet wird, kam in der Vergangenheit schon öfter vor, doch diesmal ließen die Täter es nicht dabei bewenden. Und daran, dass es sich um mehrere Personen handelt, besteht kaum ein Zweifel. Ein sechs Meter großes steinernes Hochkreuz zerlegt man nicht einfach im Vorbeigehen.
Drei Meter große Jesusstatue
Unter den entwendeten Teilen ist auch eine drei Meter große Jesusstatue, die zuvor in rund fünf Meter Höhe angebracht war. „Die trägt nicht einer allein durch die Gegend“, ist sich Friedhofsgärtner Stefan Lukassen sicher. Auch an Ausrüstung müssen die dreisten Diebe einiges mitgeführt haben. Ohne Leiter, Werkzeug und zumindest einen Anhänger hätten die schweren Materialien kaum vom Ort des Diebstahls entwendet werden können.
Hoher symbolischer Wert
Was die Täter mit dem Diebesgut anfangen wollen, ist noch unklar. Sicher können sie das Metall einschmelzen lassen, aber der symbolische Wert ist weitaus höher als der Materialwert. Denkbar ist also auch, dass die Statuen komplett zum Kauf angeboten werden




























