Auf die Täter kommen Kosten im vierstelligen Bereich zu.

Im Kampf gegen illegale Müllentsorgung ist dem Kommunalen Ordnungsdienst (KOD) nun ein erfreulicher „Fahndungserfolg“ gelungen. Ein KOD-Team hat in der letzten Maiwoche routinemäßig einige blaue Müllsäcke kontrolliert. Diese wurden illegal auf einer Grünanlage in Hervest entsorgt. Zwischen leeren Whiskyflaschen, Windeln, Maden, Fliegen und diversem Hausmüll fanden die Mitarbeiter dabei auch konkrete Hinweise auf die Herkunft des Hausmülls. Die in der Nähe wohnenden Verursacher bekamen daraufhin umgehend Besuch.
Bußgeldverfahren wartet auf die Täter
Die blauen Säcke einfach im Grün abzuladen, wird die Verursacher nun teuer zu stehen kommen. Sie bekommen nicht nur eine Rechnung des Entsorgungsbetriebes für das Abholen des Mülls, sondern es wird zudem ein Bußgeldverfahren wegen illegaler Müllentsorgung und Umweltverschmutzung eingeleitet. Insgesamt müssen sich die Verursacher auf eine Zahlung im vierstelligen Bereich einstellen.
Das Bittere: Die reguläre Entsorgung hätte die Verursacher hingegen nur 10 bis 15 Euro gekostet. Glas kann kostenlos in die Container im Stadtgebiet eingeworfen werden, Papier ist über die blaue Tonne ebenfalls kostenlos. Restmüll kann am Wertstoffhof für drei Euro pro Sack abgegeben werden.
Illegale Müllentsorgung ist kein Kavaliersdelikt
Bürgermeister Tobias Stockhoff: „Illegale Müllentsorgung bleibt leider ein dauerhaftes Ärgernis. Trotz komfortabler Entsorgungsmöglichkeiten an unserem Wertstoffhof, dezentralen Grünannahmen, regelmäßigen Touren des Schadstoffmobils und rund 2000 öffentlichen Mülleimern im Stadtgebiet. Die hohen Bußgelder zeigen deutlich, dass es kein Kavaliersdelikt ist, Abfall einfach irgendwo zu entsorgen.“




























