StartLokalesKreis RecklinghausenWie kommen wir im Kreis Recklinghausen durch den Winter?

Wie kommen wir im Kreis Recklinghausen durch den Winter?

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Gemeinsam auf den Winter vorbereitet sein – Landrat Klimpel lädt Energieversorger zum Gespräch – Keine Lösung für die befürchtete Gasknappheit sind Heizlüfter, die mit Strom laufen.

„Wie können wir als Kreis und Städte in der aktuellen Situation unterstützen?“ Mit dieser Frage eröffnet Landrat Bodo Klimpel das Gespräch mit 13 Vertretern der Energieversorger und Netzbetreiber, die die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Recklinghausen mit Strom, Gas oder auch Fernwärme beliefern.

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Landrat Bodo Klimpel: Wir müssen uns bereits jetzt darauf vorbereiten, was uns im Winter erwarten kann. Foto: Petra Bosse

„Uns ist es wichtig, einen sachlichen Diskurs zu diesem Themenkomplex zu eröffnen. Wir müssen uns bereits jetzt darauf vorbereiten, was uns im Winter erwarten kann. Und das tun wir als Verwaltungen genauso wie die Energieversorger. Nun gilt es, diese Dinge zusammenzubringen und als starke Partner gemeinsam das Beste für die Menschen in unserer Region zu bewirken.“

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Neben dem inhaltlichen Austausch ging es bei dem Treffen vor allem um eines: Vernetzung. Darum nahmen neben dem Landrat auf Verwaltungsseite unter anderem Martin Böhme, Fachdienstleiter Bevölkerungsschutz und Dominik Schad, Fachbereichsleiter Jobcenter und Leiter des Ukraine-Krisenstabs teil. „Scheuen Sie sich nicht, mich oder meine Kollegen jederzeit anzusprechen.“

Strom einsparen

Wie genau die Vorbereitungen in den einzelnen Energie-Unternehmen aussehen, schilderten die Vertreter von verschiedenen Stadtwerken, Uniper, Westnetz, ELE, Gelsenwasser und Westenergie. Viele seien bereits in Gesprächen mit ihren Kunden. Auch gebe es Konzepte und Strategien, wie sie mit einer drohenden Gasknappheit umgehen würden. Wichtig sei außerdem, schon jetzt dafür zu sensibilisieren, Strom einzusparen – und das gelte für alle Bereiche: für Unternehmen und Privathaushalte.

Überlastung des Stromnetzes und Stromausfälle durch Heizlüfter

Keine Lösung für die befürchtete Gasknappheit seien Heizlüfter, die mit Strom laufen. „Was der gleichzeitige Betrieb vieler Heizlüfter bedeuten würde, lässt sich leicht ausrechnen. Am Ende führt das zu einer Überlastung des Stromnetzes und Stromausfällen. Damit ist niemandem geholfen“, ist man sich einig.

Kreisverwaltung in verschiedenen Bereichen aktiv

Landrat Klimpel führt aus, dass auch die Kreisverwaltung bereits in verschiedenen Bereichen aktiv ist. In einer internen Arbeitsgruppe ginge es neben den Einspar-Potentialen der Verwaltung unter anderem darum, welche Angebot der Kreis als Ergänzung zu den Städten vorhalten könne. Auch mit den Wirtschaftsförderungen der zehn kreisangehörigen Städte befinde man sich schon im Austausch, um Unternehmen mit Blick auf den Winter gemeinsam Unterstützung anbieten zu können.

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