Fußball ist die beliebteste Sportart Deutschlands und wird von Menschen in fast allen Altersstufen gerne gespielt. Dass der Sport auch Menschen mit Behinderungen offen steht, möchte ein Tag der offenen Tür auf dem Jahnsportplatz am 17. September beweisen.
Um allen Menschen, unabhängig der körperlichen und geistigen Voraussetzungen, eine Möglichkeit zu geben der Sportart Fußball nicht zur zu folgen, sondern auch nachzugehen, lädt der FC RW Dorsten 1919 e.V. in Kooperation mit der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung des Kreises Recklinghausen (EUTB), der AWO und der Lebenshilfe Dorsten zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür zum Thema Behindertenfußball am 17. September von 11 Uhr bis etwa 15 Uhr auf den Dorstener Jahnsportplatz ein.
Inklusives Turnier für alle Interessierten
Unter der Schirmherrschaft des Dorstener Bürgermeisters Tobias Stockhoff steht im Zentrum der Veranstaltung ein offenes, inklusives Turnier. Zu diesem können sich interessierte Menschen mit und ohne Behinderung anmelden. Eine Voranmeldung über [email protected] wäre wünschenswert. Eine spontane Teilnahme am Veranstaltungstag ist aber ebenfalls möglich.
Blindenfußball und Amputiertenfußball
Der Facettenreichtum des Behindertenfußballs ist überraschend groß. So können die Anwesenden etwa die Sportarten Blindenfußball und Amputiertenfußball kennenlernen. Dabei erfahren die Teilnehmer beide Sportarten mit den damit verbundenen Schwierigkeiten und Ansprüchen an kleinen Stationen hautnah.
Behindertenfußball im Elektrorollstuhl
An diesem Tag besteht ebenfalls die Möglichkeit den sogenannten Powerchair Football (Elektrorollstuhlfußball) auszuprobieren. Unter der Anleitung des Bundestrainers der deutschen E-Rollstuhlnationalmannschaft Nuri Onamnis und erfahrenen Spielern aus der Rollstuhl-Bundesliga haben alle Besucher, ob mit oder ohne Behinderungen, die Möglichkeit Fußball auf eine besondere Art zu spielen.
„Wir hoffen diesen Tag als Tag der Aufklärung nutzen zu können und im Nachgang möglichst vielen interessierten Spielerinnen und Spieler mit Behinderungen eine dauerhafte Möglichkeit zu bieten, der Sportart Fußball nachzukommen“, erklärt Sven Bartmann von Rot-Weiss Dorsten.




























