StartLokalesKreis RecklinghausenBioblitz: Die Zeit der Nachtfalter ist angebrochen

Bioblitz: Die Zeit der Nachtfalter ist angebrochen

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Die Gammaeule ist in vielen Teilen Deutschlands verbreitet und zählt zu den bekanntesten Nachtfaltern überhaupt.

Mit Beginn des Herbstes stehen nicht wie zuvor im Juli die Tagfalter, sondern die Nachtfalter im Fokus des „Bioblitz“. Entdecken, erkennen und einheimische Pflanzen- oder Tierarten per App melden – darum geht es beim Bioblitz.

Ein Großteil der tausenden, in Deutschland ansässigen Schmetterlingsarten sind Nachtfalter. Auch wenn die bunten Tagfalter der Spezies oft die Show stehlen, so sind die Nachtfalter ebenfalls äußerst vielfältig und spannend. Woran man sie erkennt? „Die Fühler von Nachtfaltern weisen in der Regel, anders als die von Tagfaltern, am Ende keine Verdickung auf“, erklärt Lisa Ellenberger von der unteren Naturschutzbehörde des Kreises Recklinghausen. Anders, als der Name zunächst vermuten lässt, sind einige Nachtfalter besonders tagsüber aktiv.

Artenvielfalt bewahren

Das aktuelle Problem des Rückgangs der Artenvielfalt betrifft auch die Nachtfalter. „Oft sind Arten auf bestimmte einheimische Pflanzen spezialisiert. Ein artenreiches Biotop ist darum wichtig, um Futter für verschiedene Falterarten zu bieten“, so Ellenberger.

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Die Nachtfalter benötigen diverse Pflanzen und die Vögel wiederum ernähren sich von den Faltern und anderen Insekten. Allein dieser kurze Ausschnitt aus der Nahrungskette, der heimischen Tierwelt, zeigt, wie wichtig der Schutz von Artenvielfalt ist.

Teilnehmen und schützen

Um gezielt die Artenvielfalt schützen zu können, werden Informationen zu aktuellen Beständen benötigt. Deshalb ruft Observation.org mit Unterstützung der Naturschutzbehörde und der biologischen Station Kreis Recklinghausen dazu auf, am Bioblitz 2022 teilzunehmen. Zur Teilnahme sind keinerlei Vorkenntnisse nötig. Ein Smartphone sowie ein Account in der App „ObsIdentify“ sind ausreichend, um die Tiere oder Pflanzen festzuhalten.

Naturbegeisterte in ganz Deutschland sind eingeladen, ihren Kreisen und Städten zu möglichst langen Artenlisten zu verhelfen.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.bioblitze.lwl.org und www.observation.org.

Bei Rückfragen zum Bioblitz:

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