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Rad-Exkursion: Die Zeche neu kennenlernen

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Zwischenstopp an der Tisa-Stiftung. Foto: Anna Waterkotte

Am 13. September lud der Dorstener Verkehrsverein in Zusammenarbeit mit WINDOR und der Tisa von der Schulenburg-Stiftung zu einer geführten Rad-Exkursion rund um die Zeche Fürst Leopold ein.

Los ging es für die 18 Teilnehmer der Rad-Exkursion um 12 Uhr am Atlantis Spaßbad Dorsten. Der erste Zwischenstopp war dabei das Tisa-Archiv auf dem Zechengelände der Fürst Leopold Zeche. Hier gab es Kunstimpressionen und Teile der interessanten Geschichte der Tisa von der Schulenburg zu sehen und zu hören.

Die Entwicklung des Zechengeländes

Weiter ging es mit einem Vortag zum Thema: „Vollzogener Strukturwandel am Beispiel des ehemaligen Zechen- / Ruhrgasstandortes in Dorsten-Hervest“ von Thomas Borg und Günter Aleff der Dorstener WINDOR. Konkret befasste sich dieser Vortrag mit der Geschichte der Zeche von den Anfängen des Bergbaus bis zum heutigen Tage hier in Dorsten. „Wir haben die Entwicklungsschritte dargelegt, sowie die Arbeitsplatzzahlen, die man im Positiven dagegenstellen kann“, so Borg.

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Auch die Teilnehmer der Rad-Exkursion waren sehr interessiert am Vortrag. Es wurde jedoch nicht nur Lob ausgesprochen. Auch wurden kritische Fragen in Hinblick auf die Zukunft, den Umweltschutz und die Energieversorgung gestellt. Sollten beim Bau neuer Gebäude die Anbringung von Dachbegrünung oder Photovoltaikanlagen zur Pflicht werden? Wie soll die Infrastruktur am Landschaftsdenkmal ausgebaut werden? Was passiert mit noch leer stehenden Flächen und Gebäuden auf dem Zechengelände? Alles Dinge, die den Dorstener Bürger beschäftigen.

Vortrag zum Strukturwandel auf der Zeche Fürst Leopold Dorsten. Foto: Anna Waterkotte

Strukturwandel näher bringen

Anschließend ging es dann weiter zu einer Firmenbesichtigung der Firma OFTEC, ein Maschinenbauunternehmen mit Ansiedlung in Dorsten. Zum krönenden Abschluss sind die Teilnehmer der Rad-Exkursion mit dem Rad über das Zechengelände gefahren. Hier konnten sie die historische Anlage mit ihrem neu gewonnenen Wissen vom neuen entdecken. „Unser Ziel des Tages: Einfach mal den Bürgern die Entwicklung des Zechengeländes und den Strukturwandel näherzubringen“, so Borg.

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