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Amokdrohung: Polizei-Großaufgebot an Neuer Schule in Dorsten

Veröffentlicht am

An der Neuen Schule in Dorsten kam es am Mittwochvormittag (22. November) zu einem Großeinsatz der Polizei. Zuvor war auf dem Anrufbeantworter eine Amokdrohung hinterlassen worden. Die Schule brachte die Schüler in den Klassenräumen in Sicherheit, die Polizei führte Spezialkräfte heran.

Die Polizei rückte sofort zu der Schule im Stadtteil Holsterhausen aus. Die Bedrohungslage war unklar – handelte es sich um einen schlechten Streich oder war tatsächlich ein Bewaffneter im Gebäude? Um auch auf den schlimmsten Fall vorbereitet zu sein, zog die Polizei ein massives Aufgebot zusammen. Neben Kriminalpolizei, einem Hubschrauber und Drohnen waren innerhalb weniger Minuten auch die ersten Spezialkräfte vor Ort.

Foto: Borgwardt

Die Lehrkräfte verriegelten die Klassenräume und brachten ihre Schüler so in Sicherheit. Viele Kinder kontaktierten ihre Eltern über ihre Mobiltelefone, und die Nachricht verbreitete sich rasch. Schon bald versammelten sich dann auch die ersten besorgten Eltern an der Schule. Die Aufregung war verständlicherweise so groß, dass Sanitäter eine Frau behandeln musste, die ohnmächtig geworden war.

Foto: Borgwardt

Neben den Polizisten mit schusssicheren Westen kamen auch zahlreiche Spezialkräfte zum Einsatz. Diese boten mit ihren Einsatzwesten und ballistischen Helmen einen martialischen Anblick. Mit Maschinenpistolen und vereinzelten Sturmgewehren sicherten sie das Schulgelände ab. Nach und nach gingen sie ins Gebäude und brachten Lehrkräfte und Schüler in Sicherheit. Gegen Mittag hatten alle Schüler das Schulgebäude sicher verlassen und sammelten sich in der Turnhalle.

Zwei Schüler von der Polizei in Obhut genommen

Zwei Schüler wurden von der Polizei in Obhut genommen, weil sie während des Einsatzes für ein Internetvideo mit einem Messer posiert hatten. Ein Zusammenhang mit der Amokdrohung wurde bislang nicht bestätigt.

In der Turnhalle wurden alle weiteren Schüler von der Polizei betreut und ebenfalls auf gefährliche Gegenstände untersucht. Das nahm einige Stunden in Anspruch. Erst am Nachmittag ging es dann für sie weiter.

Foto: Borgwardt

Die Schülerinnen und Schüler wurden dann mit Bussen zum Treffpunkt Altstadt gefahren, wo sie von ihren Eltern unverletzt in Empfang genommen werden konnten. Für die Eltern standen Krisenbetreuer der Kriminalpolizei und Shuttle-Busse für die Fahrt zum Treffpunkt mit ihren Kindern bereit.

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