Aneta Krzyzanowska-Marx zeigt auf den Namen an ihrem Türschild: „Du kannst aber gerne bei Aneta Marx bleiben. Der Name ist leichter zu schreiben und ich muss ihn nicht buchstabieren“, lacht sie. Humor hat die Prokuristin der WINDOR, das gefällt mir.
Wie unschwer an Anetas Geburtsnamen zu erkennen ist, kommt sie gebürtig aus Polen und ist dort auch aufgewachsen. Zum Studium zog sie nach Deutschland, lebte in Münster und Lünen und ist schließlich mit ihrer Familie in Herten sesshaft geworden. Die Diplom-Kauffrau fing 2006 bei der noch jungen Dorstener Wirtschaftsförderung WINDOR an.
2002 wurden die die Bereiche Wirtschaftsförderung, Tourismus, Freizeitwirtschaft und Liegenschaften von der Stadt auf die ehemalige DVBG übertragen und die Gesellschaft in WINDOR umbenannt. „Dort durfte ich von Anfang an viele Stationen durchlaufen, habe das Rechnungswesen von der Pike auf mit aufgebaut, Verantwortung in verschiedenen Bereichen und schließlich die kaufmännische Leitung übernommen“, berichtet mir Aneta von ihrem beruflichen Werdegang.
Ergänzt wurde ihre Tätigkeit 2012 als sie ein Teil der Task Force zur Neuorganisation des Bäderbetriebs Atlantis war und nach der Geburt ihrer Tochter und der anschließenden Elternzeit vollständig bei WINDOR arbeitete. „Ich bin der Mensch, der zuerst zuhört und sich Gedanken macht, ich muss nicht als Erste das Wort ergreifen. In einem kommunikativen Team bin ich immer offen für einen Dialog mit Kollegen, die sich gegenseitig auf Augenhöhe begegnen“, reflektiert sich die 46-Jährige und fährt fort: „Ich bin kritikfähig und sachlich, aber ich kenne auch meine Stärken und weiß, wo ich stehe und wo ich hinmöchte.“

Auch in neuer Position will Aneta Marx Dorsten weiterentwickeln
Seit Anfang des Jahres ist die empathische Hertenerin Prokuristin bei WINDOR und freut sich weiterhin auf die Teamarbeit mit ihren vertrauten als auch neuen Kollegen sowie seit November ebenso auf die weitere Zusammenarbeit mit dem neuen Geschäftsführer Oliver Göttlich. „Gemeinsam mit ihm und allen Kollegen sowie deren Know-how habe ich das Ziel, Dorsten weiterzuentwickeln, Bewährtes zu bewahren, aber auch Neues zu schaffen.“
Die Orte und Projekte, die Aneta betreut hat, zeigt sie gerne ihrem Mann und ihrer Tochter, wenn sie gemeinsam in Dorsten unterwegs sind. „In den vergangenen Jahren durfte ich viele Vorhaben begleiten, wie beispielsweise den Breitbandausbau, die Entwicklung der Gewerbegebiete Köhl, Fürst Leopold oder den Güterbahnhof. Dorsten hat wirklich viel zu bieten“, freut sich die Wirtschaftsförderin. Viele Dorstener Unternehmer kennen sie aus diesen Zusammenhängen oder auch von den Wirtschaftsgesprächen und -empfängen, die „privaten“ Dorstener eher aus der Bildungsscheckberatung.
„Dorsten ist mir ans Herz gewachsen“
„Dorsten ist für mich längst mehr als nur ein Arbeitsplatz, es ist mir ans Herz gewachsen. Dennoch zieht es mich natürlich auch hinaus in die Welt. Ich reise gern, entdecke neue Städte und Länder und tanke dabei Energie. Im Alltag halte ich mich täglich fit mit Sport, koche und genieße gutes Essen. Die kleinen gemeinsamen Momente mit meiner Familie sind mir zudem besonders wichtig. Die Spaziergänge mit Maja, unserem Hund, sind für mich echte Auszeiten. Und manchmal genügt mir zum Abschalten auch einfach nur eine Couch, eine kuschelige Decke, ein gemütlicher Mädelsabend mit meiner Tochter und ein heißer Kakao“, lacht Aneta.




























