Neben alter Munition wurde am Mittwochabend in der Lippe im Dorf-Hervest mit Wahrscheinlichkeit hochgiftiges Quecksilber gefunden.

Angel- und Verzehrverbot flussabwärts bis zur Kreisgrenze Wesel

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.

pd/bos. Am Mittwochmittag wurden bei polizeilichen Bergungsarbeiten durch Polizeitaucher in der Lippe im Bereich des Hervester Schwalls (Dorfstraße, Hammer Weg) Waffenteile, Munition und ein flüssiger Stoff auf dem Grund des Flusses gefunden.

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.

Ein Industrietaucher hatte die Flüssigkeit gesichert und aus der Lippe geborgen. Sie wurde von der Polizei beschlagnahmt und wird nun analysiert.

Bedingt durch die starke Strömung im Bereich der Brücke konnte der Taucher nur angeseilt untertauchen und mehrere Proben ziehen.

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.
Schnelltestuntersuchungen vor Ort

Die unterschiedlich entnommen Proben wurden direkt vor Ort untersucht. Hierbei handelt es sich nach ersten Erkenntnissen laut Anne-Kathrin Lappe, Pressesprecherin vom Lippeverband, um Quecksilber. „Die ersten Schnelltests hier vor Ort haben unseren Anfangsverdacht, dass es sich hierbei wahrscheinlich um Quecksilber handelt, bestätigt“, so Lappe.

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.

Angelverbot

Das Veterinäramt des Kreises Recklinghausen hat für die Lippe von der Hervester Brücke (Dorfstraße) flussabwärts bis zur Kreisgrenze (Kreis Wesel) ein Angelverbot verhängt. Auch der Verzehr von Fischen, die in diesem Bereich gefangen worden sind, und das Baden ist bis zum Vorliegen der Ergebnisse ebenfalls untersagt.

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.

Woher die Munition und die gefunden Waffen stammen ist derzeit noch nicht geklärt. Ebenso ungeklärt ist, woher das Quecksilber auf den Grund der Lippe in diesem Bereich stammt. 

Weitere Laboruntersuchungen stehen noch an. Vor Ort waren neben der Feuerwehr, Polizei und Bürgermeister Tobias Stockhoff auch der Landesverband für Umwelt und Natur.

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) hat Wasserproben in dem Bereich der Lippe genommen.

Weitere Laboruntersuchungen stehen an.

Foto: Petra Bosse

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