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Bahnübergang Burenkamp soll geschlossen werden

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Bahnübergang Burenkamp in Wulfen soll für den Durchgangsverkehr geschlossen werden – Es wird hier kein Umbau stattfinden.

Wulfen. Bei den Plänen zur Erneuerung des Bahnübergangs Burenkamp in Wulfen kamen Bundesbahn und Privatanlieger nicht immer auf einen Nenner. Jetzt soll der Bahnübergang stillgelegt werden. Dies bedeutet im gleichem Atemzug, dass sich der PKW-Verkehr zukünftig auf längere Wege einstellen muss.

Ein Grund dafür sei laut Bundesbahn, dass im Ergebnis der vorgezogenen Untersuchungen festgestellt wurde, dass der BÜ mit dem vorhandenen Knotenpunktbereich und der bisher gegebenen Verkehrsführung sowie den geltenden Gestaltungskriterien an Bahnübergängen nicht regelkonform sei.

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PKW in Wulfen von Nordwest Bahn erfasst.

Pläne zur Angebots- und Qualitätsverbesserung

Die Deutsche Bundesbahn hat sich 2018 als primäres Ziel gesetzt, die Angebots- und Qualitätsverbesserung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Münsterland zu realisieren.

In diesem Rahmensserung sollte auch der Bahnübergangs Burenkamp neu ausgebaut werden.

Mit einer unter anderem Modernisierung der Stellwerkstechnik sollte laut Bundesbahn, eine Erhöhung der Verfügbarkeit der Eisenbahnstrecke für zukünftig mehr Zugverkehr gewährleistet werden.

 Im Zuge der Einvernehmung habe die Bundesbahn versucht, die Träger öffentlicher Belange und die Privatanlieger einzubinden, um die Planung danach soweit wie möglich abzustimmen.

Allerdings, so heißt es vonseiten der Bahn, konnte hinsichtlich einiger der geplanten Varianten zur Aufrechterhaltung des Bahnübergangs keine abschließenden Einigungen zwischen den privat betroffenen Personen erzielt werden.

Die über den BÜ führende Gemeindestraße in Baulastträgerschaft der Stadt Dorsten kreuzt innerhalb der geschlossenen Ortschaft die Bahnstrecke 2273. Außerdem handelt es sich hierbei um eine Gemeindestraße, die durch den umliegenden Gewerbetreibenden (Baustoffhandel) und teilweise durch das Metallwerk genutzt wird.

Mehrere Varianten

In Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger und den betroffenen Gewerbebetrieben wurden mehrere Varianten zur Erhaltung des BÜ, auch in geänderter Lage, untersucht.

Im Ergebnis der vorgezogenen Untersuchungen habe die Bundesbahn nun festgestellt, dass der BÜ mit dem vorhandenen Knotenpunktbereich und der bisher gegebenen Verkehrsführung und den geltenden Gestaltungskriterien an Bahnübergängen nicht regelkonform sei.

Ebenfalls kam man zu der Erkenntnis, dass im Bahnübergangsbereich und den angrenzenden öffentlichen Straßen ein regionaler und überregionaler Verkehr bestehe.

Aufgrund der vorhandenen Fahrbeziehungen haben die aufgeführten Varianten gezeigt, dass in diesem Bereich eine sichere und eindeutige Führung der Verkehrsarten mit ausreichenden Sicherheitsräumen im Bahnübergangsbereich nicht geschaffen werden kann.

Dagegen sprechen:

Lieferverkehr unter Nutzung der Straße „An der Gießerei“ im Knotenpunktbereich,wartende Kfz aufgrund Fahrzeugwaage des Gießereibetriebes,

– keine Sichtfelder für abbiegenden Verkehr; Knotenpunkt für abbiegende Fahrzeuge aufgrund vorhandener Bebauung nicht einsehbar,

– örtliche Platzverhältnisse, begrenzter Abstand zu Gebäuden und den Anlagen der DB Netz AG; Straßenraum wird durch die Bebauung begrenzt,

– Eckausrundungen im Einmündungsbereich entsprechen nicht den Erfordernissen aus den Schleppkurven der tatsächlich vorhandenen Fahrzeugarten.

Grund für die Deutsche Bundesbahn nun, den Bahnübergang Burenkamp zu schließen.

Bahnübergang Burenkamp Wulfen
Foto: GeoPortal NRW

Neue Strecken

Als Ersatzmaßnahme des BÜ bestehe, so DB, für den Kfz-Verkehr zukünftig die Möglichkeit den in ca. 630 Meter südlich liegenden Bahnübergang Köhler Straße zur Erschließung der anliegenden Flächen und in nördlicher Richtung in 1880 Meter den Bahnübergang Weseler Straße als Querungsmöglichkeit der Bahnstrecke und Erschließung der angrenzenden Flächen zu nutzen. Damit sei der Anschluss an das örtliche und innerörtliche Straßennetz hergestellt.

Eine Alternative durch den Bau einer niveaufreien Kreuzung (Brückenlösung) sei laut Bundesbahn unter Berücksichtigung der örtlichen Situation wirtschaftlich nicht vertretbar.

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