Für junge Menschen, die ihren Berufsweg entdecken wollen, wurde die Berufs-Action-Messe BAM! Dorsten 2026 an der Neuen Schule Dorsten am Samstag zum Treffpunkt für Zukunftsideen. Von 10 bis 14 Uhr war die Berufs-Action-Messe für Schüler und Eltern geöffnet.
Die BAM! erstreckte sich am Samstag erneut über die Eingangshalle und mehrere Klassenräume der Neuen Schule. Mit 63 Ausstellern, mehr als 134 vorgestellten Berufen, Mitmach-Aktionen und direktem Kontakt zu Ausbildungsbetrieben bot die Messe die Gelegenheit, Ausbildung, Studium und Praktikum nicht nur kennenzulernen, sondern aktiv zu erleben.
Seit 2017: BAM! wächst und begeistert
Seit 2017 wird die BAM! veranstaltet. Jahr für Jahr wächst die Messe, bringt mehr Berufe zusammen und bietet Jugendlichen, jungen Erwachsenen und ihren Familien vielfältige Einblicke in Ausbildung, Studium und Praktika. Die Veranstalter legen dabei besonderen Wert auf Praxisnähe, Mitmach-Aktionen und den direkten Kontakt zu Ausbildungsbetrieben aus der Region.
Mitmachen, anfassen, ausprobieren: So geht Berufsorientierung
Auf dem Schulhof wurde es besonders praktisch: Dort konnten Berufe ausprobiert werden, für die die Innenräume schlicht zu klein gewesen wären. So präsentierte die Feuerwehr Dorsten ihre Einsatzfahrzeuge, bei Garten- und Landschaftsbau Vornbrock erhielten die Teilnehmenden Unterstützung beim Baggerfahren und auch H. Hütter sowie Lange Gerüstbau machten den jeweiligen Berufsalltag anschaulich erlebbar. Ganz nach dem Motto: Ausprobieren statt nur informieren.
Azubis von heute, Fachkräfte von morgen
Auf die Frage, warum die BAM für ihr Unternehmen so wichtig sei, erklärt Nicole Schatz von Elektro Ambrozy, dass sich anhand der Jugendlichen, die sich vorstellen, die neue Generation an Auszubildenden bilde. In den meisten Fällen blieben die Auszubildenden nach bestandener Abschlussprüfung als Gesellen im Unternehmen.

„Wir fördern unsere eigene Zukunft, damit die Baubranche weiter bestehen bleiben kann“, betont sie. Was das Unternehmen besonders macht, sei dabei das familiäre Miteinander, das das Arbeiten im Betrieb präge.
Am Stand von Elektro Ambrozy konnten die Besucher praxisnah Lichtschaltungen programmieren, Netzwerktechnik ausprobieren und Leitungsverlegung auf Putz kennenlernen.
Zukunft gestalten mit nachhaltiger Energie
Ein Mitarbeiter von Cosanne Ingenieure zitiert seinen Chef: „Wir kleben uns nicht auf die Straße, sondern wir planen die Zukunft, indem wir nachhaltige Energiesysteme entwerfen und dabei helfen, nachhaltig zu bauen.“ So zeigt das Unternehmen, wie technische Planung und nachhaltiges Denken Hand in Hand gehen, um die Bauprojekte von morgen zukunftsfähig zu gestalten.

Vertrauen als Basis: Nachwuchs willkommen
Für Woltsche, Brieskorn und Partner ist die BAM ebenfalls wichtig: „Junge Leute mit Interesse werden bei uns immer gebraucht“, erklärt eine Auszubildende.

Foto: Marie Falke
Was das Unternehmen ausmacht, sei vor allem das gegenseitige Vertrauen. Sowohl im Team als auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden.
Die Lebenshilfe: Anlaufstelle für soziale Berufe
Für die Lebenshilfe ist die BAM! eine wichtige Gelegenheit, sich allgemein zu präsentieren und junge Menschen für soziale Berufe zu begeistern. Mit mehreren Einrichtungen in Dorsten legt das Unternehmen großen Wert darauf, direkten Kontakt zu Schülern herzustellen und Nähe zu schaffen.
Die Lebenshilfe ist in vielen sozialen Bereichen tätig. Von Pflege und Betreuung bis zu pädagogischen Angeboten und Eingliederungshilfe ist jeder Bereich abgedeckt. Das Unternehmen zeigt so, wie vielfältig die Möglichkeiten in sozialen Berufen sind.

Mit Neugier und Motivation in die Zukunft: Ausbildung bei Honsel
Edeka Honsel ist mittlerweile in der dritten Generation tätig. Der Betrieb bietet jungen Menschen verschiedene Ausbildungsmöglichkeiten, unter anderem als Kaufmann/Kauffrau im Einzelhandel oder im Büromanagement an. Auch ein duales Studium ist möglich.

Kim Hansen, Mitarbeiterin bei Honsel, gibt einen Einblick und Tipps für angehende Nachwuchskräfte: „Fragt immer schön nach, wenn ihr etwas nicht wisst. Seid neugierig und motiviert.“
Auf der BAM! konnten die Besucher zudem selbst kreativ werden: Bei Honsel gab es die Gelegenheit, Donuts zu verzieren und so den praxisnahen Umgang mit Produktgestaltung zu erleben.
Vielfalt erleben bei der Stadt Dorsten
Die Stadt Dorsten bietet ein breites Spektrum an Ausbildungsmöglichkeiten: Von Bürojobs über handwerkliche und soziale Berufe bis hin zum dualen Studium können junge Menschen hier ihre Talente entdecken und sich persönlich weiterentwickeln.

Jana Drühl, Mitarbeiterin bei der Stadt, gibt Jugendlichen einen Tipp mit auf den Weg: „Macht etwas, das euch Spaß macht. Die Stadt Dorsten ist sehr zu empfehlen.“
Mit Freude im Beruf: Ausbildung am St. Elisabeth Bildungsinstitut
Das St. Elisabeth Bildungsinstitut für Gesundheitsberufe zeichnet sich durch Vielseitigkeit, gute Laune und Freude an der Arbeit aus. „Es macht einfach Spaß, den Patienten zu helfen, schnell wieder gesund zu werden“, erklärt Frau Kendziora.

„Macht das, was euch Spaß macht, um langfristig im Beruf zu bleiben.“ rät Frau Kendziora den Jugendlichen.
Mit einem Augenzwinkern ergänzt Frau Greulich lachend: „Und trinkt nicht so viel Alkohol, denn darum müssen wir uns dann kümmern.“
Am Stand konnten die Besucher unter anderem das Wickeln von Verbänden üben und lernen, wie Spritzen richtig verabreicht werden.
Kreativität und Teamgeist: Ausbildung bei Imping
Julia Imping erklärt gemeinsam mit zwei Kolleginnen, was den Betrieb besonders macht: Imping sei ein Familienbetrieb, der für Kreativität und leckere Backwaren stehe. Sie seien immer mit dabei.
Ihr Rat an Jugendliche: „Macht eine Ausbildung, kriegt den Dreh, es ist immer toll in den Teams zu arbeiten. Man hat super viel Spaß und findet eine neue zweite Familie.“

Auf der BAM konnten die Besucher selbst aktiv werden: Am Stand durften sie ihre eigenen Amerikaner verzieren und so die Freude am kreativen Backen hautnah erleben.
Teamgeist und Leidenschaft: Ausbildung bei Schlotmann
Schlotmann ist ein Unternehmen, das sich wie eine große Familie sieht. „Es ist sehr wichtig ist, dass sich alle miteinander verstehen und super zusammenarbeiten, egal in welchem Bereich“, erklärt Kathrina Scheibelhut, die ein Teil der „Schlotmann-Familie“ ist.

Ihr Rat an Jugendliche: „Macht das, was euch Spaß macht, egal was andere sagen. Wenn ihr das Gefühl habt, für den Job zu brennen, dann macht das unbedingt.“
Auf der BAM! konnten die Besucher am Stand Zahnschlüsselanhänger bemalen und ein kostenloses Softbleaching ausprobieren, was die Zähne aufhellt.
Ausbildung mit regionalem Bezug
Die Volksbank Dorsten zeichnet sich durch ihren starken regionalen Bezug aus. Sie engagiert sich aktiv für die Region und fördert lokale Projekte. Für angehende Auszubildende besonders interessant: Alle Abteilungen sind vor Ort, sodass die Jugendlichen einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Arbeitsbereiche der Bank erhalten.

Von der Schule direkt ins Team: Euroquarz zeigt Möglichkeiten
Die Euroquarz verarbeitet Quarzsand und Quarzkies aus eigenen Rohstoffvorkommen und veredelt diese für die unterschiedlichsten Anwendungen. Das mittelständische Unternehmen ist international tätig und zählt zu den wichtigen Akteuren seiner Branche.
Im Fokus stehen Gewinnung, Aufbereitung und Weiterverarbeitung von Quarzsanden und Quarzkiesen. Gesucht werden unter anderem Industriekaufleute, Konstruktionsmechaniker und Elektroniker, die von Anfang an in praxisnahe Aufgaben eingebunden werden und die Prozesse hautnah kennenlernen können.

Bauen, lernen, erleben: Team Hütter präsentiert Berufe
Die H. Hütter GmbH & Co. KG steht seit 120 Jahren für Tradition, Qualität und Zuverlässigkeit. Ob Wohnungsbau, Industrie- oder Gewerbebau, das Unternehmen begleitet seine Kunden und setzt auf jahrzehntelange Erfahrung und Know-how in der Baubranche.
Auf der BAM! konnten die Besucher am Stand eine Ziegelwand mauern, um den Berufsalltag auf der Baustelle praxisnah zu erleben.

Mit 63 Ausstellern, praxisnahen Mitmach-Aktionen und direktem Austausch erhielten Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien einen umfassenden Einblick in die Berufswelt und damit einen inspirierenden Start in die eigene Zukunft.
„Das Besondere an der BAM ist, dass die Aussteller Action mitbringen“, erklärt Jan Neuhaus, 1. Vorsitzender der BAM! und Geschäftsführer des Elektrobetriebes Ambrozy.
Weitere Informationen zur BAM! gibt es auf der offiziellen Website.





































