Bello Hundemesse: Wau-Effekt auf Leopold

Über 2000 Besucher und 400 Hunde: Das Besucheraufkommen bei der Hundemesse „Bello“ auf Fürst Leopold war rekordverdächtig. Bei der Premiere zeigte sich, wie groß das Interesse am besten Freund des Menschen ist.

„Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos“, sagte einst Loriot – und das scheinen auch diese beiden Besucher zu beherzigen. Foto: Borgwardt

„Ich bin total überwältigt“, staunte die Veranstalterin Anika Zinke von Messecom Nord. „Mit einem solchen Andrang hatte ich gar nicht gerechnet“. Tatsächlich standen schon zu Beginn der Hundemesse so viele neugierige Besucher auf der Matte, dass man an der Kasse bald von Eintrittsbändchen zu den schnelleren Stempeln überging.

In der Kaue und im Innenhof fanden die Hundefans ein großes Angebot vor. Über 80 Aussteller waren auf der erstmals in Dorsten stattfindenden Hundemesse zusammengekommen. Vom Irischen Wolfshund bis zum Zwergpinscher war auch so mancher Vierbeiner vor Ort, der seine Artgenossen mit Interesse begrüßte.

Auch das Team vom Dorstener Tierheim war vor Ort und bot unter anderem leckere Waffeln gegen eine kleine Spende an. Foto: Borgwardt

Zwischen Bummel und Beratung

Wer es auf einen Shoppingbummel angelegt hatte, konnte aus einer breiten Palette der verschiedensten Waren wählen. Es gab dabei wohl kaum ein Material oder eine Form, in der man kein neues Halsband oder eine gute Leine hätte finden können. Auch Körbchen oder Hundedecken, Näpfe oder Spielzeug gab es in jeder Farbe und Größe zu kaufen.

Wer es mehr auf Beratung abgesehen hatte, konnte sich über Fellpflege oder Erste Hilfe am Hund informieren. Auch eine Probefahrt mit einem speziell auf Hundebesitzer angepassten Lastenrad war kein Problem. Örtliche Hundeschulen und das Dorstener Tierheim standen ebenfalls zum Gespräch bereit. So gab es auch Ansprechpartner für Menschen, die einem Tier aus dem Heim gerne ein neues Zuhause geben möchten.

Wiederholung so gut wie sicher

Nach der erfolgreichen Premiere möchte Veranstalterin Anika Zinke die „Bello Hundemesse“ gerne auf Leopold etablieren. An der einen oder anderen Stellschraube müsse man noch drehen, aber: „Es wird auf jeden Fall eine Fortsetzung geben“, verspricht Zinke.

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