31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Weiter geht es mit der Frage 16 an die Kandidaten: Welche Ideen haben Sie für generationenübergreifende Projekte oder neue Begegnungsorte in der Stadt?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Kultur, Ehrenamt und Vereinsleben
Welche Ideen haben Sie für generationenübergreifende Projekte oder neue Begegnungsorte in der Stadt?
Tobias Stockhoff

„Alle Menschen spielen gerne, egal wie alt sie sind. Am Ellerbruch, am Krankenhaus oder – aktuell – im Forks Busch in Rhade schaffen wir Spielflächen für Generationen, die auch Elemente für Senioren enthalten. Unsere Sportquartiere haben dafür ebenfalls großartige Potenziale, die wir entwickeln wollen“.
Julian Henning Fragemann

„Es müssen Initiativen unterstützt werden, die sich auf den Bau von Mehrgenerationenprojekten spezialisiert haben. Außerdem braucht es weitere Orte der Begegnung, wie beispielsweise den Pestalozzipark, den Bürgerpark Maria Lindenhof oder auch den Bürgerbahnhof“.
Claas Römer

„Ich kann mir gut vorstellen, an Orten wie dem geplanten Zentrum für Stadtgeschichte und
Demokratie einen solchen Begegnungsort zu schaffen. Zudem sollten wir soziale Projekte
wie das DigiQuartier, die Alt und Jung zusammenbringen, fördern“.
Jürgen Chmielecki

„Generell brauchen wir in Dorsten mehr Plätze und Begegnungsstätten für jung und alt, damit meine ich generationsübergreifende Begegnungsstätten. Das Gemeinschaftshaus in Wulfen ist dafür eine gute Adresse. Dorsten braucht davon mehr.“
Boris Benkhoff

„Man könnte zum Beispiel den Katholiken ihre Kirchen wegnehmen. Dort befinden sich ja schon die meisten alten Leute (siehe auch CDU-Fraktion). Es werden um den Tabernakel herum kleine, circa 10 m² große Bereiche abgesperrt, in denen eine freie Ausübung des Katholizismus weiterhin möglich sein wird.
Der Rest des Kirchengebäudes wird für die Jugend freigegeben. Die werden schon wissen, was sie mit dem alten Gemäuer anstellen. Vielleicht ein Indoor-Skatepark oder eine Disco – wer weiß das schon. Soll mal bitteschön deren Sache sein. Wir bezahlen das nur“.
Maurice Fröhlich

„Mehr öffentliche Begegnungsflächen, aber auch sowas wie generationenübergreifendes Wohnen wäre eine Idee“.
Morgen stellen wir die Frage 17: Wie möchten Sie sicherstellen, dass Menschen mit Behinderung in Dorsten barrierefrei am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, sowohl baulich als auch sozial?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























