31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Frage 30: Wären Sie lieber ein beliebtes Stadtoberhaupt mit wenig Wirkung oder ein konsequenter Entscheider mit klarer Haltung?
Im Herbst 2025 wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Persönlicher Blick
Wären Sie lieber ein beliebtes Stadtoberhaupt mit wenig Wirkung oder ein konsequenter Entscheider mit klarer Haltung?
Tobias Stockhoff

„Am liebsten ein beliebtes Stadtoberhaupt mit klarer Haltung. Denn das eine geht nicht ohne das andere. Um eine klare Haltung im Alltag als Bürgermeister leben zu können, braucht man am Ende auch das Vertrauen der Menschen in unserer Stadt“.
Julian Henning Fragemann

„Wohl eher eine rhetorische Frage. Natürlich Letzteres“.
Claas Römer

„Das schließt sich nicht aus – klare, gut begründete Entscheidungen und eine erkennbare
Handschrift sind wichtig. Dann kommt auch die Beliebtheit von selbst“.
Jürgen Chmielecki

„Natürlich ist es schön, wenn man immer die richtigen Entscheidungen trifft, so dass alle Bürger mit der Arbeit des Bürgermeisters zufrieden sind. Kritik an meinem Amt sehe ich immer konstruktiv“.
Boris Benkhoff

„Ein unbeliebter, aber konsequenter Entscheider mit wenig Wirkung“.
Maurice Fröhlich

„Mir ist es wichtig das es den Bürgern in Dorsten spürbar besser geht. Von daher muss ich mit konsequenten Entscheidungen dafür sorgen und kann nicht ohne Wirkung nur verwalten.“
Morgen stellen wir die Frage 31: Wenn Sie einen Abend mit Ihrer politischen Gegnerin oder Ihrem politischen Gegner verbringen müssten, was erwarten Sie? Eine Debatte, höfliche Zurückhaltung oder gemeinsame Interessen?
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























