31 Fragen stellen wir an die Bürgermeisterkandidaten in Dorsten. Frage 31: Wenn Sie einen Abend mit Ihrer politischen Gegnerin oder Ihrem politischen Gegner verbringen müssten, was erwarten Sie? Eine Debatte, höfliche Zurückhaltung oder gemeinsame Interessen?
Morgen (Sonntag) wird in Dorsten ein neues Stadtoberhaupt gewählt. Sechs Kandidaten stellen sich zur Wahl, mit unterschiedlichen beruflichen Hintergründen, politischen Ausrichtungen und persönlichen Vorstellungen.
Es antworten:
- CDU – Tobias Stockhoff, amtierender Bürgermeister
- SPD – Julian Henning Fragemann
- Bündnis 90/Die Grünen – Claas Römer
- AfD – Jürgen Chmielecki
- Die PARTEI – Boris Benkhoff
- Die LINKE – Maurice Fröhlich

Persönlicher Blick
Wenn Sie einen Abend mit Ihrer politischen Gegnerin oder Ihrem politischen Gegner verbringen müssten, was erwarten Sie? Eine Debatte, höfliche Zurückhaltung oder gemeinsame Interessen?
Tobias Stockhoff

„In jedem Fall: Eine Debatte. Leidenschaftlich. Ernst. Engagiert. Die politische Willensbildung ist sachlicher Streit, Auseinandersetzung und Diskussion um den besten Weg. Dabei geht es nicht um Gewinnen oder Verlieren. Es geht darum, das Beste für unsere Stadt zu erreichen“.
Julian Henning Fragemann

„Ich erwarte nicht zu viel, lasse mich aber gerne überraschen“.
Claas Römer

„Das kommt sicher sehr stark auf die jeweilige Person an. Solange wir fair miteinander
umgehen, bin ich für jedes Gespräch offen. Dabei werde ich außer mit der AfD sicher mit
allen Mitbewerbern Gemeinsamkeiten finden“.
Jürgen Chmielecki

„Wer sich auf politisches Terrain begibt, kann davon ausgehen, dass es verschiedene Meinungen gibt. Wenn es in persönlichen Gesprächen mit politischen Gegnern eine Einigung gäbe, wäre es leichter für mich, mein gegenüber persönlich zu akzeptieren. Anstand und Akzeptanz ist eine Tugend“.
Boris Benkhoff

„Eine unhöflich geführte Debatte bei einem schmackhaften, von mir mit Liebe gekochtem Essen (vegan) und einem leckeren Getränk.
Das gilt aber nur für meine politischen Gegner aus den herkömmlichen Parteien. Mit den AfDlern würde ich nur einen Abend verbringen, wenn ich sie in einer Gefängniszelle bewachen müsste“.
Maurice Fröhlich

„Bei einem politischen Gegner im demokratischen Spektrum erwarte ich ein höfliches und sehr interessantes Gespräch. Ich finde andere Sichtweisen sehr spannend. Bei einem politischen Gegner außerhalb des demokratischen Spektrums, würde ich einen guten Abend wünschen und gehen, da es sonst zu unschönen Szenen kommen würde“.
Ich lebe gerne in Dorsten weil…? Das möchten wir am Wahlsonntag von den jeweiligen Bürgermeisterkandidaten wissen.
Hinweis der Redaktion: Die Reihenfolge der Antworten richtet sich nach der aktuellen Sitzverteilung im Gemeinderat und entspricht zugleich der späteren Reihenfolge auf dem Stimmzettel gemäß § 32 der Kommunalwahlordnung NRW.




























