Vor rund einem Jahr sprach Regisseur Christopher Meier-Wilkening erstmals über sein neues Filmprojekt „Zu Kino Sag Ich Nie No“. Jetzt steht die Vorpremiere kurz bevor. Gedreht wurde unter anderem im Central Kino in Dorsten, das nicht nur als Veranstaltungsort für die Premiere dient, sondern auch Teil der Filmhandlung ist.
Im Gespräch erzählt der Dorstener Filmemacher von den Dreharbeiten, spontanen Momenten am Set und der Vorfreude darauf, den Film endlich einem breiten Publikum zeigen zu können.
Heimatmedien: „Vor rund einem Jahr haben wir über dein neues Filmprojekt gesprochen, jetzt steht die Vorpremiere kurz bevor. Wie fühlt es sich an, den Film endlich dem Publikum präsentieren zu können?“
Christopher Meier-Wilkening: „Ich freue mich sehr darauf, den Film zeigen zu dürfen und nicht mehr im stillen Kämmerchen daran zu arbeiten. Es ist jede Menge Zeit und Aufwand in das Projekt geflossen und man arbeitet im Grunde nur darauf hin, es endlich teilen zu können, damit andere hoffentlich genauso einen Spaß damit haben, wie ich es mit dem Cast und dem Team hatte.“

Dreharbeiten im Central Kino
Heimatmedien: „Die Premiere findet erneut im Central Kino in Dorsten statt, das diesmal sogar eine zentrale Rolle im Film spielt. Wie kamst du auf die Idee, das Kino nicht nur als Veranstaltungsort, sondern auch als Teil der Handlung einzubauen?“
Christopher Meier-Wilkening: „Ich fand die Idee grundsätzlich spannend, einen Film innerhalb des Kinos zu drehen. Dadurch, dass dort jeden Tag so viele verschiedene Menschen ein- und ausgehen, erzählen an so einem Ort nicht nur die Filme die Geschichten. In Gesprächen mit den Mitarbeitern des Kinos und durch eigene Erfahrungen bei privaten Besuchen sind einige Situationen im Austausch zusammenkommen, die es mehr oder weniger sogar mit ins Drehbuch geschafft haben.“

Heimatmedien: „Die Hauptrolle hat ein Schauspieler übernommen, der bereits im Tatort zu sehen war. Wie ist der Kontakt zustande gekommen und warum war er für dich die richtige Besetzung?“
Christopher Meier-Wilkening: „Tobias (Krebs, d. Red.) hat sich auf einen Castingaufruf online bei mir gemeldet, auf den er von seiner Oma aufmerksam gemacht wurde. Wir haben uns beim ersten Meeting auf Anhieb gut verstanden, teilen den gleichen Filmgeschmack und er hat den Humor des Drehbuchs sofort verstanden und gut verinnerlicht. Dafür hat er an jedem Drehtag sogar den weiten Weg aus Köln auf sich genommen, und seine Oma hat auch eine kleine Würdigung im Film bekommen.“
Wenn die Polizei ungeplant vorbei kommt
Heimatmedien: „Dreharbeiten laufen selten komplett nach Plan. Gab es während der Produktion einen Moment, der dir besonders in Erinnerung geblieben ist?“
Christopher Meier-Wilkening: „Wie du schon sagst, gab es an fast jedem Drehtag spontane Probleme zu lösen und es wurde häufig auch mal improvisiert. Gerade im Genre Comedy finde ich das aber manchmal auch förderlich und so sind ein paar coole Szenen im Film gelandet, die so nicht geplant waren. Ein Moment, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, war der ausgelöste Polizeieinsatz während eines Abends. Der hat für eine weitere passende Stimmung gesorgt und spricht für die Authentizität von einem der Kooperationspartner der Produktion „Softairwelt“.“
Heimatmedien: „Der Film befindet sich aktuell in den letzten Schnittarbeiten der Postproduktion. Was ist in dieser Phase für dich besonders entscheidend?“
Christopher Meier-Wilkening: „Besonders entscheidend ist für mich, dass der Film trotz der ganzen Vielfalt darin einen roten Faden behält und die Stimmung gut übertragen werden kann. Dabei spielt Musik eine wichtige Rolle und auch, dass man sich nicht zu sehr in kleinen Details verliert, auf die man vielleicht als Zuschauer gar nicht so sehr achtet, wie als wenn man sich im Schnitt zigmal damit beschäftigt.“
Heimatmedien: „Zur Vorpremiere werden neben den Beteiligten auch einige ausgewählte Gäste eingeladen. Auch die Leser der Heimatmedien können Karten für dieses exklusive Event gewinnen. Wie wichtig ist dir dieser Tag?“
Christopher Meier-Wilkening: „Da die Vorpremiere beinah exklusiv für Leute, die in irgendeiner Art und Weise mit dem Film zu tun hatten, stattfindet, bin ich gespannt, die Reaktion der Gewinner zu beobachten, die den Film mit völlig neutralen Augen zum ersten Mal sehen. Ich freue mich, nach all den Monaten, das Kapitel abzuschließen und wieder offen für neue Ideen und Projekte zu sein. Also es geht weiter!“
Gewinnspiel für unsere Leserinnen und Leser
Auch die Leser der Heimatmedien haben die Chance, bei diesem exklusiven Event dabei zu sein. Die Redaktion verlost 2 × 3 Karten für die Vorpremiere im Central Kino in Dorsten.
Ganz so einfach wird es allerdings nicht. Wer teilnehmen möchte, sollte bereits das Erstlingswerk von Christopher Meier-Wilkening gesehen haben.
Gewinnspielfrage:
Wie heißt der Gegenspieler des Jungunternehmers Julius C. Willbaht in dem Film? Wer sich unsicher ist, findet „Willbath“ auf YouTube.
Schickt eure Antwort bis zum 2. April an die Redaktion unter [email protected], Stichwort „Kino“. Viel Glück!




























