Polizei kontrollierte in den Städten Dorsten, Datteln, Marl und Recklinghausen Radfahrer.

Kreis Recklinghausen (ots). „Das verkehrssichere Fahrrad“ hilft nicht nur, sicher anzukommen, sondern war an vier Tagen auch Thema für die Polizei Recklinghausen. Beamte kontrollierten in den Städten Dorsten, Datteln, Marl und Recklinghausen Radfahrer.

In den vier Kommunen war die Anzahl der Fahrradunfälle 2018 höher als in den anderen Städten des Zuständigkeitsbereiches.

Schwerpunkt lag auf der Beleuchtung

Den Schwerpunkt legten die Polizisten auf die Beleuchtung bei den Zweirädern. Einsatzleiter Frank Mühlnickel erlebt es bei Kontrollen immer wieder, dass Verkehrsteilnehmer mit defektem oder falsch eingestelltem Licht unterwegs sind. Zudem seien auch Geisterradler immer wieder ein Problem. „Sie gefährden sich und andere“, sagt der Polizeihauptkommissar.

Bei den Kontrollen in den vier Kommunen erhoben die Beamten bei Radfahrern insgesamt 84 Verwarngelder aufgrund defekter oder fehlender Beleuchtung sowie für das Fahren in die falsche Richtung. Mit 248 Radlern führten die Polizisten Beratungsgespräche, in denen sie für Gefahren sensibilisierten, die ein nicht verkehrssicheres Fahrrad birgt.

Besser wahrgenommen werden

Frank Mühlnickel ergänzt: „Auch helle Kleidung sowie Reflektoren, Leuchtstreifen, Warnwesten und Blinker helfen dabei, dass andere Verkehrsteilnehmer einen im Dunklen besser wahrnehmen.“

Ein weiteres Augenmerk legte die Polizei auf das Fahrverhalten anderer Verkehrsteilnehmer. 144 Autofahrer mussten ein Verwarngeld zahlen, weil sie zu schnell waren, einer, weil die Betriebserlaubnis des Fahrzeugs erloschen war. Sieben Verkehrsteilnehmer erhielten eine Ordnungswidrigkeiten-Anzeige.

Zudem schrieben die Polizisten zwei Verkehrsvergehens-Anzeigen. Die erste erhielt der Fahrer eines Motorrollers, der ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Die zweite Anzeige ging gegen die Mutter des Betroffenen, weil sie die Spritztour als Halterin zuließ.

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André Elschenbroich
Moin, ich bin André Elschenbroich. Vielen bekannt unter dem Namen Elsch. Der Eine oder Andere verbindet mich noch mit der WAZ, bei der ich 1988 als freiberuflicher Fotojournalist anfing und bis zur Schließung 2013 blieb. Darüber hinaus war ich in ganz Dorsten und der Region gleichzeitig auch für den Stadtspiegel unterwegs. Nachdem die WAZ dicht machte, habe ich es in anderen Städten versucht, doch es war nicht mehr dasselbe. In über 25 Jahren sind mir Dorsten, Schermbeck und Raesfeld mit ihren Menschen ans Herz gewachsen. Als gebürtiger Dorstener Junge merkte ich schnell: Ich möchte nirgendwo anders hin. Hier ist meine Heimat – und so freut es mich, dass ich jetzt als festangestellter Reporter die Heimatmedien mit multimedialen Inhalten aus unserer Heimat bereichern kann.

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