Am Abend des 22. Februar 2024 versammelten sich Bürgerinnen und Bürger aus Dorsten im großen Saal des Treffpunkts Altstadt zu einem offenen Bürgergespräch für die Demokratie. Die Initiative „WIR IN DORSTEN GEGEN RECHTS“, organisierte die Diskussionsrunde. Die Veranstaltung bot eine einzigartige Gelegenheit für alle Interessierten, in einer moderierten Diskussionsrunde ihre Ansichten und Anliegen zu teilen.
Allen Teilnehmenden lag dabei nicht nur die Frage auf dem Herzen, wie man gemeinsam den rechten Kräften, insbesondere der AfD, entgegentreten könne, sondern auch der Wunsch, eine vielfältige und tolerante Gemeinschaft zu fördern. Die Demokratie weiter zu stärken.
Unter den geladenen Gästen, die sich an dem Abend einfanden, waren Bürgermeister Tobias Stockhoff, Bernd Schwane, Ludger Föcker, Jan Heppner (CDU), Dirk Gross, Swen Coralic, Friedhelm Fragemann (SPD), Thorsten Huxel, Claas Römer (Grüne), Lutz Ludwig (FDP), Eric Wischerhoff, Michel Rothlübbers (Die Linke) und Boris Benkhoff (Der Partei). Die breite politische Repräsentation verdeutlichte das ernsthafte Engagement der verschiedenen Parteien und politischen Akteure. Alle gemeinsam wollen gegen den Rechtsruck angehen und für die Demokratie zu kämpfen.
Initiative leitet die Diskussion
Die Diskussionsleitung übernahmen Ruth Lange und Andreas Harting, zwei engagierte Mitglieder der Initiative. Lange eröffnete den Abend mit klaren Zielen: Gemeinsam Wege finden, Toleranz, Respekt und Vielfalt fördern sowie den Rechtsruck verringern und die Demokratie zu verteidigen.
Herausforderungen der Zusammenarbeit im Rat mit der AfD
Die Diskussion begann mit der Frage nach der Zusammenarbeit im Rat mit der AfD. Alle Parteivertreter sahen es als schwierig an, mit der AfD konstruktiv zusammenzuarbeiten. Bernd Schwane (CDU) warnte vor einer möglichen Verschiebung der bürgerlichen Mitte nach rechts. Während die SPD das Zuhören bei den Wählern als Notwendigkeit betonte. Claas Römer (Grüne) kritisierte die mangelhafte Darstellung komplexer Themen durch die AfD.
Bürgermeister Tobias Stockhoff schilderte den Druck durch Drohungen per E-Mail. „Immer wieder höre ich da wird ja nix gemacht. Dann bleibt mir nichts übrig als die AFD zu wählen“, sagt Stockhoff. Er mahnte zur Vorsicht bei angeblich einfachen Lösungen. Er betonte die Wichtigkeit, Antworten zu finden, Kompromisse einzugehen und die Gesellschaft zusammenzuhalten.
Ruf nach mehr Kommunikation und neuen Wegen
Die Frage, wie Dorsten als Stadtgesellschaft zusammenhalten könne, führte zu einer Diskussion über realistische Einschätzungen und den Ruf nach mehr Kommunikation auch auf neuen Wegen.
Coralic hatte eine äußerst realistische Einschätzung. Er sagte: „Wir sitzen im Elfenbeinturm“. Er fügte hinzu das wir bei den Bürgern dahin schauen müssen wo die wirklichen Probleme liegen.
Ernsthaftes Engagement von Politikern und Bürgern für Demokratie
Der Abend zeigte deutlich das ernsthafte Engagement von Politikern und Bürgern gleichermaßen. Das Thema des Rechtsrucks anzugehen und einen starken Zusammenhalt in Dorsten zu bewahren.




























