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Denkmalschutz: Alte Villa in Rhade bekommt Zuschuss

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Münster/Dorsten. Aus dem Denkmalschutz Sonderprogramm 2020 des Bundes hat der Regierungsbezirk Münster Fördermittel in Höhe von 1.669.384 Euro zugewiesen bekommen.

Die Gelder sind für Maßnahmen an national bedeutsamen oder das kulturelle Erbe mitprägenden unbeweglichen Kulturdenkmälern vorgesehen. Darüber hinaus werden aus diesem Programm auch national bedeutsame Orgeln gefördert.

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Von den Fördermitteln profitiert die alte Villa in Dorsten-Rhade. Darüber hinaus kommen weiteren denkmalgeschützten Bauten Zuschüsse zugute: der Alten Vikarie in Vreden, dem Schloss in Senden, der Pfarrkirche Sankt Magnus in Everswinkel, der Orgel in der Abteikirche Ss. Cosmas und Damian in Wadersloh sowie der Boeselager‘sche Kurie in Warendorf und der Heilig-Kreuz-Kirche in Bottrop. Auch der Altar der Dominikanerkirche in Münster und die Freifläche am Servatiiplatz in Münster profitieren von der Fördersumme.

„Gerne hätte ich die Bescheide selbst an die Empfänger überreicht. Dies war aus gegebenem Anlass in der Corona-Pandemie nicht möglich. Nichts desto trotz freue ich mich, dass die Fördermittel auch in den Regierungsbezirk Münster fließen und hier zum Erhalt von wertvollem historischen Kulturgut beitragen“, sagte Regierungspräsidentin Dorothee Feller.

150.000 Euro für Wohnhaus in Dorsten-Rhade

Wie die DZ berichtete, hat der Fußballprofi Marvin Bakalorz das Anwesen in Rhade erworben. Sein Vater Dirk Bakalorz hatte es dort entdeckt. Nachdem die Familie überzeugt war, stand die Entscheidung fest.

Die Restaurierung des Wohnhauses in Rhade soll in zwei Bauabschnitten erfolgen. Im jetzt mit 150.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes geförderten ersten Bauabschnitt soll die Außenhülle (Fassaden, Dächer, Fenster, Außentüren) Instand gesetzt werden.

Bei dem Wohnhaus handelt sich um ein herrschaftliches Wohnhaus, das im Jahr 1907 fertiggestellt wurde. Der Bauherr ist unbekannt. Stilistisch ist das Gebäude dem Historismus zuzuordnen. Es handelt sich um eines der ältesten – wenn nicht sogar das älteste – Bauwerk aus Kalksandstein in der Region. Die Raumstruktur im Inneren sowie Ausstattungselemente (Türen, Böden, Treppe, Fenster) stammen überwiegend aus der Erbauungszeit.

Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 377.049 Euro.

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