Bürgerforum hat die Vorstellung des Plans coronabedingt verschoben.

Aber Bürgerbeteiligung sei „zu wichtig“, um das Treffen online durchzuführen.

„Schweren Herzens“ haben sich die Sprecher des Bürgerforum Rhade und die Stadt Dorsten darauf verständigt, die Vorstellung des Dorfentwicklungskonzeptes am Montag, 29. November, abzusagen. Diese wichtige Stadtteilkonferenz soll nachgeholt werden, sobald die Inzidenz- und Hospitalisierungszahlen wieder ein Bürgerforum in voller Präsenz erlauben.

Idee einer Videokonferenz wurde verworfen

Als Präsenzveranstaltung könnte das Bürgerforum im Carola-Martius-Haus derzeit mit höchstens 40 Personen durchgeführt werden. Diese Zahl ist zu niedrig für die Vorstellung und Beratung des Konzepts. Ausgeschlossen würden dabei zudem alle Menschen, die sehr sorgsam im Umgang mit den Corona-Gefahren sind und größere Personenansammlungen meiden. Auch die Idee einer Videokonferenz wurde letztlich in gemeinsamer Abstimmung der Akteure verworfen.

Corona ist „schon mehrfach in die Parade gefahren“

Bürgermeister Tobias Stockhoff und der Arbeitskreis Dorfentwicklung Rhade: „Die Corona-Pandemie ist uns im Dorfentwicklungsprozess leider schon mehrfach in die Parade gefahren und hat zu Zeitverlusten geführt. Mit der Absage haben wir uns darum sehr schwergetan. Aber angesichts des aktuellen Infektionsgeschehens hat die Verantwortung für den Schutz der Menschen einen höheren Stellenwert.“

Transparenz ist „elementar wichtig“

Heribert Triptrap vom Orgateam des Bürgerforum ergänzt: „Allen Beteiligten war und ist Transparenz im Bürgerbeteiligungsprozess elementar wichtig. Alle denkbaren Alternativ-Formate für die Stadtteilkonferenz werden insbesondere bei dieser Abschlussveranstaltung dem bisherigen Prozess und der vielen Vorarbeit der Bürgerinnen und Bürger nicht gerecht.“

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