Vielfalt, Stärke und weibliche Perspektiven stehen im Mittelpunkt der Frauenkulturtage 2026, die vom 6. bis 31. März in Dorsten stattfinden. Mit einem breit gefächerten Programm aus Ausstellungen, Vorträgen, Workshops, Konzerten, Filmvorführungen und Begegnungsformaten laden zahlreiche Kooperationspartner dazu ein, Frauen, ihre Geschichte und ihre gesellschaftliche Bedeutung in den Fokus zu rücken.
Die Frauenkulturtage haben sich in Dorsten seit vielen Jahren als fester Bestandteil des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens etabliert. Sie verbinden Bildung, Kultur und Austausch und bieten Raum für Begegnung, Diskussion und neue Impulse.
Bürgermeister Tobias Stockhoff hebt die Bedeutung der Frauenkulturtage für das gesellschaftliche Leben in Dorsten hervor und dankt den beteiligten Einrichtungen, Initiativen und Kooperationspartnern für die Organisation der Veranstaltungsreihe.
Historische Frauenbewegung und lokale Vorbilder
Einen besonderen Schwerpunkt bilden historische Perspektiven. Das Jüdische Museum Westfalen zeigt mit der Ausstellung „Rafft Euch empor! Jüdische Aktivistinnen aus Westfalen in der ersten Frauenbewegung“ frühe kämpfe um Gleichberechtigung, politische Teilhabe und Bildung. Ergänzend dazu widmet sich eine Lesung der Sozialreformerin Lina Morgenstern, deren Engagement für soziale Gerechtigkeit und Frauenrechte weit über ihre Zeit hinauswirkte.
Auch die lokale Geschichte steht im Fokus: Eine Veranstaltung zur Rolle von Frauen in der Kommunalpolitik sowie eine Stadtführung zu prägenden Frauenfiguren Dorsten machen sichtbar, wie Frauen die Entwicklung der Stadt mutgestaltet haben.
Historische und lokale Perspektiven
Mehrere Veranstaltungen setzen auf praktische und interaktive Formate. Dazu zählen Workshops zu Resilienz, Kräuterkunde, Trommeln und Kochen sowie generationenübergreifende Begegnungsangebote. Diese richten sich an Frauen unterschiedlicher Altersgruppen und Lebenssituationen.
Rund um den Internationalen Frauentag
Rund um den Internationalen Frauentag am 8. März verdichtet sich das Programm. Eine Filmmatinee zeigt den Spielfilm „Suffragette“, der den historischen Kampf um das Frauenwahlrecht thematisiert. Weitere Veranstaltungen beschäftigen sich mit politischer Teilhabe, gesellschaftlicher Verantwortung sowie aktuellen Fragen wie Diskriminierung durch Künstliche Intelligenz.
Musik, Bühne und weibliche Stimmen
Ein fester Bestandteil der Frauenkulturtage ist auch 2026 das FemRock-Festival, das Mitte März im LEO stattfindet. Künstlerinnen und weibliche Bands setzen dort musikalische Akzente und stehen für Vielfalt, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung.
Viele Veranstaltungen sind kostenfrei oder zu moderaten Eintrittspreisen zugänglich. Das vollständige Programm ist online sowie in gedruckter Form erhältlich. Die Frauenkulturtage 2026 werden von zahlreichen Kooperationspartnern aus Kultur, Bildung und Zivilgesellschaft getragen und setzen erneut ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Dorsten.




























